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Vier Verletzte nach Unfall auf der B 188

Burgdorf Vier Verletzte nach Unfall auf der B 188

Für mehr als zwei Stunden hat die Polizei am Sonntagmorgen die Bundesstraße 188 gesperrt: Dort waren gegen 6.20 Uhr zwei Autos frontal ineinander gefahren, vier Menschen wurden verletzt. Die Unfallursache ist unklar.

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An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Quelle: privat

Burgdorf. Mit seiner Mercedes-A-Klasse war ein 31-Jähriger aus Meinersen auf der Bundesstraße 188 in Richtung Gifhorn unterwegs, als er zwischen Burgdorf-West und Burgdorf-Nord aus noch ungeklärter Ursache mit seinem Wagen nach links in den Gegenverkehr fuhr. Dort prallte er nach Polizeiangaben frontal mit einem VW Multivan aus dem Raum Hildesheim zusammen, der aus Richtung Gifhorn kam.

Bei dem Zusammenstoß erlitt der 31-Jährige nach Aussage eines Polizeisprechers mehrere Knochenbrüche und musste schwerverletzt in die Medizinische Hochschule nach Hannover gebracht werden. In dem VW erlitten die 55-jährige Fahrerin und ein 19 Jahre alter Mitreisender leichte Verletzungen, so dass sie von einem Arzt ambulant an der Unfallstelle versorgt werden mussten. Ein weiterer Insasse, ein 46 Jahre alter Mann, verletzte sich so, dass ein Rettungswagen ihn zur stationären Behandlung ins Krankenhaus Lehrte einliefern musste.

Am VW Multivan entstand ein Schaden von rund 35.000 Euro, schätzt die Polizei.

Am VW Multivan entstand ein Schaden von rund 35.000 Euro, schätzt die Polizei.

Quelle: privat

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden – ihn schätzt der Polizeisprecher beim drei Jahre alten VW Multivan auf 35 000 Euro, bei der A-Klasse auf etwa 9000 Euro. Die Fahrzeuge mussten von einem Abschleppdienst von der Unfallstelle geräumt werden. Während der Bergungsarbeiten und der anschließenden Unfallforschung blieb die B 188 für etwa zweieinhalb Stunden in dem Streckenabschnitt komplett gesperrt.

Im Einsatz waren auch 21 Feuerwehrleute mit drei Fahrzeugen der Ortsfeuerwehren Burgdorf und Hülptingsen. Sie erhielten nach Aussage von Einsatzleiter Simon Grabow die Alarmierung wegen auslaufender Betriebsstoffe. „Es zeigte sich dann, dass lediglich Kühlwasser und keine umweltgefährdenden Schadstoffe ausgetreten waren“, sagte Grabow. Zunächst sollten die Feuerwehren noch ein Fahrzeug beiseite räumen, das den Rettungsdienst behinderte. „Das entfiel, weil sich die Unfallforschung erst noch ein Bild machen sollte“, sagte Grabow und fügte hinzu, für die Feuerwehr habe der Einsatz nach einer Stunde geendet.

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