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Für Pferdemarkt die Kutsche gespannt

Burgdorf Für Pferdemarkt die Kutsche gespannt

Das hat am Sonnabend beim Burgdorfer Pferde- und Hobbytiermarkt wie am Schnürchen geklappt: Nach einem Trillerpfiff legten sich bei der Jagdhundevorführung alle 20 Hunde wie gewünscht neben ihren Besitzer auf den Boden. Die Vorführung war ein Punkt im Rahmenprogramm der Großveranstaltung.

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Christine Buchholz (rechts), die das Rahmenprogramm moderiert, interviewt während der Kutschenvorführung die Fahrerin Yvonne Heinrich.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Burgdorf. "Ich finde es toll, dass wir ihnen heute viele Rassen vorführen können", sagte Gabi Muhle, stellvertretende Vorsitzende der Jägerschaft Burgdorf, zum Publikum. Die Zuschauer bekamen zum Beispiel Deutsch Kurzhaar, Deutsch Langhaar, Deutsch Drahthaat, Deutschen Wachtelhund, Boarder Terrier und Beagle zu sehen. Zu den Rassen gab Muhle Erläuterungen. So eigne sich der Englische Springer Spaniel zum Stöbern und Apportieren, aber auch für die Nachsuche. Außerdem gehe er gern ins Wasser.

Yvonne Heinrich aus Kleinburgwedel hatte für das Rahmenprogramm ihre acht Jahre alte Stute Eila, ein Rheinisch-Deutsches Kaltblut, vor eine Kutsche gespannt. Seit einem halben Jahr besitze sie das 900 Kilogramm schwere Pferd, berichtete Heinrich. "Das ist ein Braunschimmel", sagte die Kleinburgwedelerin. Die Farbe sei typisch für die Rasse.

Denjenigen, die sich für den Kutschensport interessieren, gab Heinrich einen Ratschlag: "Man sollte nie allein unterwegs sein. Es kann immer etwas sein." Ein Beifahrer gebe ihr ein Gefühl der Sicherheit.

Karl-Heinz Kapieske aus Krätze stellte sein vier Jahre altes Fjordpferd Petty-Jane vor. Die genügsame Rasse, die aus Norwegen stamme, sei ein Pferd für die ganze Familie. "Auf den Fjordpferden können Vater, Mutter und Kinder reiten und damit Kutsche fahren", erläuterte Kapieske.

Auf dem Pferde- und Hobbytiermarkt war das Angebot an Kleintieren groß. Es reichte von Hühnern und Enten über Kanarienvögel, Sittichenund Tauben bis hin zu Goldfischen und Graskarpfen. Den ganzen Vormittag über war ein Kommen und Gehen. Karl-Ludwig Schrader, Vorsitzender des Verkehrs- und Verschönerungs-Vereins, schätzte, dass etwa 9000 Besucher den Weg zum Pferdemarktplatz gefunden hatten. Nach seinen Worten kommen einige bewusst in aller Frühe, weil dann die Auswahl am größten ist. "Der Erste ist um halb sechs mit Kartons, in denen Kleintiere waren, wieder nach Hause gegangen", erzählte Schrader.

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Ein Englischer Springer Spaniel apportiert während der Jagdhundevorführung.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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