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Exponate rund um das Dritte Reich gesucht

Burgdorf Exponate rund um das Dritte Reich gesucht

Für eine Ausstellung zur Propaganda der Nationalsozialisten im Dritten Reich sucht eine Arbeitsgruppe des Verkehrs- und Verschönerungs-Vereins (VVV) Burgdorf Exponate. Die Schau soll im nächsten Jahr im Stadtmuseum zu sehen sein.

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Der Propagandamarsch der SA vor dem Burgdorfer Postamt: Solche oder ähnliche Exponate suchen die Ausstellungsmacher des VVV für die geplante Dokumentation im Stadtmuseum.

Quelle: Privat

Burgdorf. „Volksgemeinschaft, Volksempfänger und Volkswagen – Propaganda im Nationalsozialismus“ lautet der Arbeitstitel der geplanten Schau. Adolf Hitler hatte in seinem Buch „Mein Kampf“ geschrieben: „Gerade darin liegt die Kunst der Propaganda, dass sie, die gefühlsmäßige Vorstellungswelt der großen Masse begreifend, in psychologisch richtiger Form den Weg zur Aufmerksamkeit und weiter zum Herzen der breiten Masse findet“. Getreu diesem Motto gehörte die von Minister Joseph Goebbels verantwortete Propaganda zu den zentralen Aktivitäten der Nationalsozialistischen Partei Deutschlands (NSDAP).

Die Propaganda-Maschinerie nutzte alle zur Verfügung stehenden Medien wie Bücher und Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen und Tonfilm. Eine große Rolle spielten öffentliche Versammlungen und Aufmärsche, der Schulunterricht  und eigene Organisationen, wie die Hitlerjugend (HJ) und der Bund Deutscher Mädel (BdM) sowie materielle Vergünstigungen für die Bevölkerung.

Eine Projektgruppe um den pensionierten Geschichtslehrer Horst Regenthal sucht für diese Ausstellung nun Exponate sowie Bild- und Textdokumente. Also Objekte, die aus dem Umfeld der nationalsozialistischen Propagandatätigkeit stammen. Regenthal hofft, dass deren Besitzer solche Objekte als Leihgaben oder sogar als Schenkungen zur Verfügung stellen werden.

Besonders interessiert sind die Ausstellungsmacher an Abzeichen vom Winterhilfswerk und Sammeldosen, allem zum Thema Volksempfänger, Unterlagen zu Kraft-durch-Freude-Reisen (KdF) und Exponaten mit einer Beziehung zum VW-Käfer, dem sogenannten KdF-Wagen. Auch allgemeine Erinnerungsstücke sind willkommen, wenn sie im Zusammenhang mit der Propaganda der nationalsozialistischen Machthaber stehen.

Wer über entsprechendes Material verfügt, kann sich an Horst Regenthal wenden unter Telefon (05136) 974 62 33 sowie an VVV-Geschäftsführer Gerhard Bleich unter Telefon (05136) 18 62.

Von Sandra Köhler

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