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Personalkosten klettern auf 23 Millionen Euro

Burgdorf Personalkosten klettern auf 23 Millionen Euro

Zehn Prozent mehr für Personalkosten – diese Zahl nannte Kämmerer Lutz Philipps bei der Präsentation des Haushaltsplanentwurfs, zu dem der Stellenplan gehört. Dann würde Burgdorf im nächsten Jahr knapp 23 Millionen Euro für seine Beschäftigten zahlen.

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So entwickeln sich die Personalkosten bis 2020.

Quelle: Grafik: Birgit Dralle-Bürgel

Burgdorf. Die Personalkosten bilden im Etatentwurf einmal mehr den größten Ausgabenblock, wie Philipps in der konstituierenden Sitzung sagte. In der Summe von 22,9 Millionen Euro (das sind 2,1 Millionen mehr als in 2016) sind unter anderem die höhere Zahlungen enthalten, die den Beschäftigten nach den Tarifabschlüssen zustehen. Sie beinhalten aber auch 26,75 neue Stellen, die der entsprechende Plan vorsieht. Entstehen sollen sie nach Aussage Philipps vor allem im Kita- und Jugendbereich, in der Gebäudewirtschaft und für Berufsanfänger.

Einmal mehr legt Burgdorf den Fokus auf die Betreuung in den Kitas. Dort beantragt die Verwaltung vier neue Stellen für Springerkräfte, die nach Bedarf in den acht kommunalen Kitas eingesetzt werden. Ein Nachsteuern mit Teil- oder Vollzeitstellen schlägt das Rathaus den Politikern, die über den Entwurf des Haushalts- und des Stellenplans beraten müssen, auch für das Familienservicebüro, die Kita Fachberatung, den Pflegekinderdienst und die Frühe Hilfen im Jugendamt vor. Im Bereich Gebäudewirtschaft sieht die Verwaltung bei Hausmeistern in Schulen, Stadtbücherei und JohnnyB. einen Handlungsbedarf.

Angesichts des anhaltenden Konsolidierungsdrucks entstehe sicherlich die Hoffnung, im Personalkostenbereich erhebliche Einsparmöglichkeiten ausschöpfen zu können, sagt Philipps. Allerdings lasse sich das nur begrenzt realisieren, weil die Aufgaben in der Verwaltung aus unterschiedlichen Gründen gewachsen seien.

Über das Zahlenwerk berät am Montag, 14. November der Ausschuss für Haushalt, Finanzen und Verwaltungsangelegenheiten. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr im Sitzungsraum des Rathauses II. Nach der Beratung können Einwohner ihre Fragen stellen.

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