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Neubaugebiet rückt in weite Ferne

Schillerslage Neubaugebiet rückt in weite Ferne

Für ein Neubaugebiet macht sich der Ortsrat seit vielen Jahren stark – so auch in seiner jüngsten Sitzung am Donnerstagabend. Doch die Chance ist eher gering, dass sich in den nächsten Jahren etwas tut. Denn es gibt Verzögerungen in Ehlershausen, was einen Dominoeffekt auslöst.

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Die Schillerslager halten die freie Fläche am Hornweg (rechts) für einen guten Standort für ein kleines Neubaugebiet trotz der Nähe zum Windpark Ehlershausen.e

Quelle: Heine

Schillerslage. Erst einmal ist einzig und allein Ehlershausen mit einem Neubaugebiet an der Reihe, das hatte der Verwaltungsausschuss der Stadt Anfang 2017 mehrheitlich beschlossen. Doch die Ausweisung von Bauland dort „wird sich offenbar weiter verzögern“, sagte Ortsratsmitglied Mario Gawlik (FDP) am Donnerstag.

Die Anfrage des Ortsrats, ob angesichts dieser Verzögerung nicht parallel mit den Planungen für Schillerslage begonnen werden könnte, hat die Stadtverwaltung allerdings verneint. Sie zitiert in ihrer Antwort auf die Anfrage aus dem Protokoll der Sitzung des Bauausschusses des Rates im März 2017. Demnach sprachen sich alle Mitglieder dafür aus, angesichts der begrenzten Personalkapazitäten in der Verwaltung einen weiteren Ortsteil für die Entwicklung von Bauland erst dann zu bestimmen, wenn sich herausstellt, dass in Ehlershausen keine Entwicklung möglich ist.

Die Leiterin der Stadtplanungsabteilung, Martina Behncke, räumt in dem Schreiben ein, dass sich die Planung komplexer gestalte als zunächst angenommen und auch die detaillierten Verhandlungen mit den Grundeigentümern noch nicht abgeschlossen seien. Doch gleichzeitig zeigt sie sich zuversichtlich, dass für Ehlershausen „eine Bauleitplanung kommen“ wird. Zudem erinnert Behncke an das Regionale Raumentwicklungsprogramm, das für Schillerslage nur eine begrenzte Siedlungsentwicklung vorsieht, weil es weder Schule noch Bahnanschluss hat.

Die Ortsratsmitglieder hoffen jetzt unisono auf die Sitzung des Bauausschusses am Montag, 11. September. Denn am Donnerstagabend waren sich Ortsbürgermeister Cord Reißer, Barthold Plaß, Volker Plaß, Heinrich Bührke und Mario Gawlik einig, dass sie das Antwortschreiben der Verwaltung zur Kenntnis nehmen. Doch zufrieden geben wollen sie sich damit nicht. „Bei Verzögerungen muss es einen Plan B geben“, sagte Gawlik.

Nur langsam voran kommt auch die Bauleitplanung für das neue Feuerwehrhaus, für das die Stadt einen Bauplatz kaufen muss. Reißer berichtete, der Flächeneigentümer habe ihm erzählt, dass bei ihm noch keiner von der Stadt angerufen habe. „Parallel muss die Bauleitplanung erstellt werden“, erwiderte der Erste Stadtrat Lutz Philipps. „Wenn der Bebauungsplan genehmigt ist, dann können wir kaufen. Wir machen es zügig“, versicherte er. Der Ortsrat signalisierte sein Verständnis. „Aber eilen tut es schon, weil wir seit Jahren mit Provisorien bei der Feuerwehr arbeiten“, sagte Ortsbürgermeister Reißer.

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