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Rampen und Grindstangen sind in Benutzung

Burgdorf Rampen und Grindstangen sind in Benutzung

Pünktlich zu Beginn der großen Ferien hat die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Christiane Gersemann den lange geplanten Skaterplatz am Geschwister-Scholl-Weg in Burgdorf eröffnet. Im kommenden Jahr solle noch eine Quarterpipe für rund 3500 Euro dazu kommen.

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Bei der offiziellen Eröffnung wird der Skaterplatz am Geschwister-Scholl-Weg gut angenommen.

Quelle: Sandra Köhler

Burgdorf. Jannis (8) und Ben (7) flitzen auf ihren Stunt-Scootern mutig immer wieder die Rampe auf herunter. Wie die Benutzerordung an nagelneuen Skateranlage in der Burgdorfer Weststadt es fordert, Benutzung der Anlage nur mit geeigneter Schutzkleidung, tragen sie auch Helme.

"Hier war die vergangenen Tage schon ganz schön was los", sagen die beiden. Sie haben den Platz beim Vorbeifahren entdeckt - und sich vorgenommen, häufiger herzukommen. Sie finden es gut, dass die Stadt ihn nach dreijähriger Vorbereitungszeit endlich angelegt hat. Denn: "Der nächste Skaterplatz ist ganz schön weit weg", weiß Jannis.

Allgemein werde häufig kritisiert, dass Jugendlichen sich aus der Öffentlichkeit zurückzögen, ihre Zeit vor dem Computer verbrächten und per Whats App kommunizierten, sagte Christiane Gersemann zu den politischen Vertretern. Dem könne man nur entgegenwirken, wenn man Räume schaffe, bei denen die Jugendlichen sich unter ihresgleichen ausleben könnten:

"Wir müssen mehr Angebote wie diesen Skaterplatz schaffen und uns auch für die Erhaltung von Bolzplätzen einsetzen." Sie wünsche sich, dass die Skateanlage nicht nur im kommenden Jahr wie geplant mit einer Quarterpipe ergänzt werde, sondern auch das Häuschen am benachbarten Basketballplatz einen frischen Anstrich erhalte. "Vielleicht ist das ja durch eine Kooperation mit der BBS möglich?", regte die Vorsitzende des Jugendhilfeausschuss an.

Es wäre toll, wenn man das "eigentlich schon sehr schöne Ensemble" noch mit einem Fußballkäfig ergänzen könne, spann Stadtjugendpfleger Bernd Witte den Faden weiter. Ob das möglich sei, hänge aber nicht zuletzt von den Lärmschutzauflagen und Grundstücksbesitzverhältnissen ab.

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BMX-Räder ja, Fahrräder nein: Auf der Tafel ist die Benutzerordnung verzeichnet.

Quelle: Sandra Köhler

Von Sandra Köhler

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