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Wassmann baut 17 Eigentumswohnungen

Burgdorf Wassmann baut 17 Eigentumswohnungen

Mit Dachterrassen, Aufzug und Tiefgaragenstellplätzen - 17 hochwertige, barrierefreie Eigentumswohnungen will der Unternehmer Helmut Wassmann an der Ecke Goethestraße/Am Kahlen Lehn bauen. Das Investitionsvolumen liegt bei 4 Millionen Euro.

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So soll die Wohnanlage in der Nähe des Stadtparks vom Kreuzungsbereich Am Kahlen Lehn/Goethestraße aus aussehen.

Quelle: Wassmann

Burgdorf. Mit Eigentumswohnungen will ein Unternehmen die Baulücke schließen, die nach dem Abriss des ehemaligen Wassmann-Firmensitzes an der Ecke Goethestraße/Am Kahlen Lehn entstanden ist. Das Konzept findet die Zustimmung bei Stadt und Politik.

Das Konzept der sogenannten Goethegärten, jetzt von Gesellschafter Helmut Wassmann im Bauausschuss vorgestellt, sieht zwei Bauabschnitte vor. Unter der Regie des Unternehmers entstehen drei Wohnblöcke mit insgesamt 17 barrierefreien Wohnungen, die zwischen 75 und 150 Quadratmeter groß sein werden. Das Investitionsvolumen liegt bei 4 Millionen Euro.

Im August dieses Jahres will Wassmann mit dem ersten Bauabschnitt beginnen, der elf Wohnungen umfasst. Sie sollen bis Herbst 2016 fertiggestellt sein. Dann baut das Unternehmen in einem weiteren Schritt sechs Wohnungen. „Sehr gelungen“, lobte Ahmet Kuyucu (SPD) die Pläne. Kurt-Ulrich Schulz (WGS) sprach von einer „erheblichen Aufwertung des Wohnbereiches“. Allein Michael Rheinhardt (SPD) gab zu bedenken: „Das wird massiv und bildet eine ganz schöne Front.“ Dem hielt Wassmann entgegen: „Wir sind mit der Firsthöhe im Vergleich zum Firmensitz von 12 auf 10,50 Meter heruntergegangen und haben die überbaute Fläche um 20 Prozent reduziert.“ Bauamtsleiter Robert Lehmann sprach von einer Sondersituation: „Es ist zwar ein großer Bauriegel, aber im Hinblick auf die vorherige Bebauung war es möglich, das Projekt zuzulassen.“ Und Bürgermeister Alfred Baxmann betonte: „Wenn ein Burgdorfer in Burgdorf investiert, dann kann man nur sagen: Das ist schön.“

Balkon oder Dachterrasse, Aufzug, Tiefgaragenstellplatz und viel Grün sind ebenso geplant wie Gaszentral- und Fußbodenheizung sowie mechanische Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung. Der kalkulierte Energieverbrauch liegt um 30 Prozent unter dem, was die Energiesparverordnung aus 2014 vorsieht. Die Wohnungen seien für Senioren und für Familien interessant, sagt Wassmann.

Allerdings nur für solvente: 219 200 Euro soll die günstigste der Eigentumswohnungen, ein 73,3 Quadratmeter großes Penthouse, kosten. Ein Stellplatz schlägt noch einmal mit 13 700 Euro zu Buche. Erste Interessenten gibt es Wassmann zufolge bereits. „Und wenn das doch nicht so läuft, werden wir auch vermieten“, kündigte er an.

Von Sandra Köhler

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