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"Welche Schullandschaft braucht Burgdorf? "

Der Kandidaten-Check "Welche Schullandschaft braucht Burgdorf? "

Welche Position bezieht welche Partei oder Wählergemeinschaft zu Themen, die die Stadt bewegen? Der Anzeiger fragt nach. Heute: „In der Schullandschaft stehen immense Investitionen an. Was kann und muss sich die Stadt auf Kosten künftiger Generationen leisten?“

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Symbolbild

Quelle: Daniel Bockwoldt

Welche Schullandschaft braucht Burgdorf?

Christiane Gersemann, SPD: "Gute Bildung ist die klügste Investition in die Zukunft unserer Kinder. Junge Menschen müssen in allen Schulformen gut lernen können. Schule wandelt sich und braucht mehr Raum: Inklusion, Offene Ganztagsschulen, Zuzug von Familien sind Beispiele hierfür. Bei aktuell niedrigen Zinsen können wir langfristig Werte für die Stadt schaffen. Diese Chance zu ergreifen, bedeutet den künftigen Generationen Chancen zu eröffnen."

Mirco Zschoch, CDU: "Wir werden Burgdorf zum Bildungsstandort Nr. 1 in der Region Hannover entwickeln. Voraussetzung dafür sind Bildungsvielfalt und Chancengerechtigkeit für alle Schulen. Wir brauchen ein gut ausgestattetes Gymnasium mit einem Oberstufenzentrum und attraktiven Profilangeboten. Den weiteren Aufbau der IGS werden wir konstruktiv unterstützen. Das wohnortnahe Grundschulangebot muss erhalten bleiben."

Hartmut Braun, Grüne: "Für die Zukunft müssen alle Schulen baulich und materiell so ausgestattet werden, dass auch bei wachsenden Schülerzahlen eine gute Bildungsarbeit möglich ist. Dafür werden wahrscheinlich insgesamt Investitionen im mittleren zweistelligen Millionenbereich notwendig sein. Dieses Geld dient der wichtigsten Ressource, die wir haben: die Bildung unserer Jugend. Wir bauen also für Burgdorfs Zukunft!"

Wolfgang Obst, WGS: "Die Planungen für den erforderlichen Schulraumbedarf am Gymnasium, bei der IGS und den Grundschulen muss mit Augenmaß erfolgen. Gleiches gilt für die Sportstätten. Dieses vor dem Hintergrund der städtischen Finanzen. Den Abriss der Prinzhornschule, verbunden mit einem teuren Neubau für eine IGS, lehnen wir ab. Der Sanierungsbedarf an allen Schulen ist erneut festzustellen und zeitnah abzuarbeiten."

Thomas Dreeskornfeld, FDP: "Burgdorf benötigt dringend ein Bildungskonzept, das für Vielfalt, bestens ausgestattete Schulen, modernste Unterrichtsmethoden und genügend Personal steht. Die Prinzhorn-Förderschule bleibt erhalten. Wir belassen das ausschließliche Angebot einer Oberstufe bei den Gymnasien. So besteht für die IGS ein geringerer Platzbedarf, eine Investition in bereits vorhandene Gebäude belastet den Haushalt weniger als ein Neubau."

Christine Groß, Linke: "Die Stadt muss die Entwicklung aller Burgdorfer Schulen gründlich planen, damit gravierende Fehlentscheidungen in Zukunft unterbleiben. Dass etwa die Schüler der Gudrun-Pausewang-Grundschule in den C-Trakt-Neubau des Gymnasiums sollen, ist ein Unding. Die Räume werden nicht ausreichen, um die Schülerzahlen zu bewältigen. Die Linke fordert den Neubau der maroden Grundschule am vorhandenen Standort in der Grünewaldstraße."

Jens Braun, AfD: "Bildung und Schule sind zwei der wichtigsten Themen unseres Landes. Das hat Priorität. Wir sollten Gelder abziehen aus Prestigeobjekten wie zum Beispiel die „Auetreppe“ an der Burgdorfer Aue und Straßenumbauprojekte, und diese Mittel nutzen zum Erhalt, Modernisierung und Neubau von Schulen und Sportstätten."

Von der Redaktion

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