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Wildgänse machen den Landwirten zu schaffen

Uetze Wildgänse machen den Landwirten zu schaffen

Wildgänse werden in der Gemarkung Uetze immer mehr zur Plage. Seit Jahren wächst deren Bestand. „Ich gehe davon aus, dass es bei uns inzwischen 150 bis 200 Nilgänse und 450 bis 600 Graugänse gibt“, sagt der Uetzer Jäger, Eckhard Baars, zugleich Vertreter des Kreisjägermeisters.

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Wildgänse fressen auf einem Feld am Schachtacker bei Uetze. Sie gehören zu einem Schwarm mit mehr als 150 Tieren.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. In seinem Revier habe er einmal auf einem abgeernteten Getreideacker rund 300 Nil- und Graugänse gesehen.

Die Zahl der Wildgänse in der Gemarkung Uetze sei schwer zu schätzen, weil die großen Vögel ständig hin und her zögen. Laut Baars halten sie sich bevorzugt an den Spreewaldseen, am Irenensee und an der ehemaligen Himstedt-Kiesgrube am Schachtacker auf. So hatte sich Donnerstagmorgen ein Schwarm mit mehr als 150 Tieren auf einem Feld am Schachtacker niedergelassen, um dort zu fressen.

Die von Nil- und Graugänsen verursachten Schäden in der Landwirtschaft nähmen zu, sagt Baars. „Auf Äckern mit Rüben, Sommergetreide und Gemüse ist es zum Teil zu Totalausfällen gekommen“, berichtet der Weidmann. Die Landwirte hätten die bestellten Felder umbrechen und neu einsäen müssen.

Um die Schäden in der Landwirtschaft zu begrenzen, gehen die Jäger des Hegerings Uetze einmal im Jahr in allen Revieren gleichzeitig auf die Gänsejagd.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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