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Wilhelmstraße: Fußgängerzone droht das Aus

Burgdorf Wilhelmstraße: Fußgängerzone droht das Aus

Geht es nach dem Willen der Kommunalpolitikern, dann könnte die Wilhelmstraße in naher Zukunft in eine verkehrsberuhigte Zone umgewandelt werden: Die Stadt prüft jetzt einen entsprechenden Antrag der SPD-Fraktion.

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Das Ende der Fußgängerzone? Künftig sollen auch Angehörige die Besucher der Begegnungsstätte mit dem Auto bringen können - ohne ein Knöllchen zu riskieren.

Quelle: Bismark

Burgdorf. Derzeit gilt die Wilhelmstraße als Fußgängerzone, damit, so Bürgermeister Alfred Baxmann, dürfen Autos diese nicht befahren - und erst recht nicht dort abgestellt werden. "Das kollidiert mit der Notwendigkeit, dass die Besucher der Begegnungsstätte Herbstfreuden wegen ihres Alters und ihrer Einschränkungen zum Teil mit Fahrzeugen gebracht werden müssen", beschreibt Baxmann das Dilemma. Denn mitunter hätten die Fahrer bei der An- oder Abfahrt und beim kurzzeitigen Halten ein "Knöllchen" bekommen.

"Es ist nicht hinnehmbar, wenn in der Zeit, ind er die Besucher ins Haus geleitet werden, die Kontrolleure des städtischen Ordnungsamtes gebührenpflichtige Odnungswidrigkeitsverfügungen über 30 Euro erteilen", schreibt die SPD-Fraktion in ihrem Antrag. Eine Behinderung oder Beeinträchtigung dürfe die Teilhabe, auch an Veranstaltungen in der Begegnungsstätte, nicht verhindern, finden die Sozialdemokraten. Sie weisen darauf hin, dass auch Anwohner durch die Wilhelmstraße fahren - zu ihren Garagen. Auch Rettungswagen, Taxen für die Augenarztpraxis oder zur Geschäftsstelle des Sozialverbandes passieren die inzwischen behindertengerecht umgebaute Straße.

Nach Aussage Baxmanns teilt die Verwaltung die Sicht der SPD, über die jetzt auch der Verwaltungsausschuss nichtöffentlich diskutiert hat. "Es geht zum Beispiel um die Enkelin, die die Großeltern einmal fährt", sagt er. Deshalb sei die Ausgabe von Berechtigungsscheinen keine Lösung. Denkbar sei jedoch, die Fußgänger- in eine verkehrsberuhigte Zone umzuwandeln, die Stellplätze als solche zu markieren und die Haltezeit für Ein- und Ausstiege zu begrenzen. Eine Entscheidung über diese Variante solle zeitnah fallen, kündigt Baxmann an.

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