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Wirt für die Sorgenser Mühle gesucht

Burgdorf Wirt für die Sorgenser Mühle gesucht

Für eine besondere Immobilie in Burgdorf wird ein neuer Pächter gesucht: für die Sorgenser Mühle. Die Traditionsgaststätte mit 100 Sitzplätzen und einem Biergarten hat auch eine Kegelbahn in der Aussattung. Der Mietvertrag des aktuellen Betreibers Jens Wallmann endet im März.

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Das Restaurant Sorgenser Mühle soll zum April neu vermietet werden.

Quelle: Köhler

Burgdorf. „Traditionsgaststätte Sorgenser Mühle sucht neuen Betreiber“: So wird das an der Otzer Landstraße gelegene Restaurant neben der letzten im Stadtgebiet erhaltenen Mühle im Immobilienportal Immonet feilgeboten.

Der aktuelle Pächter Jens Wallmann hatte das Objekt, in dem er bereits früher als Küchenchef gearbeitet hatte, im August 2011 gemeinsam mit seiner Frau übernommen und soll es auch noch bis Ende Februar führen. Sein Mietvertrag endet im März.

Zum 1. April wollen die Besitzer des Gebäudeensembles, eine Erbengemeinschaft, das Restaurant neu verpachten. Drei Gasträume mit insgesamt 100 Sitzplätzen, eine Küche mit anliegendem Lagerraum, eine Schanktheke mit Kühleinheit und Bierkühlung, Keller- und Lagerräume, Toiletten, Biergarten sowie Parkplätze für Autos und Busse gehören dazu. Auch eine Kegelbahn gibt es.

Brauereiverträge bestehen keine, bewirbt der beauftragte Makler das Objekt mit einer Lagerfläche von 100 und einer Nutzfläche von 237 Quadratmetern. 1600 Euro monatlich plus Nebenkosten fordern die Eigentümer, zu denen auch Martina Schwenke gehört: „Meine Großeltern haben die Sorgenser Mühle 1921 eröffnet. Wir möchten die Gaststätte unbedingt erhalten und das 100-Jährige erleben“, sagt sie. Detaillierte Vorstellungen über das Nachfolgekonzept gebe es bislang nicht: „Wir sind offen für alles und schauen dann, was passt.“

Straßensperrung hatte dem Restaurant zugesetzt

Die Sperrung der Straße Vor dem Celler Tor im vergangenen Jahr hatte der Sorgenser Mühle wirtschaftlich heftig zugesetzt: „Unsere Stammgäste sind ältere Leute, die zum Mittagstisch kommen. Die setzen sich ins Auto und fahren die zwei, drei Minuten aus der Innenstadt zu uns. Aber die Umgehungsstraße wollen sie nicht fahren, das ist zu umständlich“, sagte Wallmann auf Nachfrage im August. Auch Kunden, die von der Autobahn über Immensen zur Sorgenser Mühle kommen, waren ferngeblieben. Schon damals stand fest, dass der Pachtvertrag auslaufen wird.

Von Sandra Köhler

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