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Wodkaflaschen an Parkstraße entsorgt

Ehlershausen Wodkaflaschen an Parkstraße entsorgt

Die Stadt kennt das Problem seit Jahren. Am Donnerstag mussten erneut Mitarbeiter nach Ehlershausen ausrücken, um dort Wodkaflaschen am Straßenrand einzusammeln; dieses Mal an der Parkstraße.

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An mehreren Stellen entlang der Parkstraße liegen die Wodkaflaschen verteilt.

Quelle: Müller

Burgdorf. Das sei „ein dicker Hund“, verlieh der in Ehlershausen lebende Detlev Müller seiner Empörung Ausdruck. Er war von einem seiner Mitsänger im Chor der Martin-Luther-Gemeinde auf die Sache aufmerksam gemacht worden, um Fotos vom Müll anzufertigen. „Ich fand 63 leere 0,2-Liter-Wodka- und Branntweinflaschen, dazu zwei leere Plastikkanister“, meldete er der Polizei und dem Ordnungsamt. Das gebe es dort sonst nicht, sagte Müller. Für die Parkstraße mag das gelten, nicht jedoch für das Dorf.

„Das Problem mit den weggeworfenen Wodkaflaschen in Ehlershausen gibt es mit wechselnden Örtlichkeiten bereits seit mehreren Jahren“, sagte Jens Böhm, bei der Stadt für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Einen Hinweis auf den Verursacher gebe es bisher aber nicht.

„Wir wissen gar nichts dazu“, sagte ein Sprecher der Polizei und kündigte an: Streifenwagen würden dort „gelegentlich mal ein Auto anhalten und schauen, ob die Leute alkoholisiert sind“.

Die Polizei vermutet, dass es sich um nicht nur einen einzigen Verursacher handelt. Die Flaschen seien Müll und müssten weg, steht für die Polizei fest. Allerdings: Sobald die Stadt informiert ist, ist die Polizei für die Beseitigung nicht mehr zuständig. Ermittlungen, wer für den Müllfrevel verantwortlich zeichnet, seien bisher noch nicht aufgenommen.

Im Hinblick auf die illegale Müllentsorgung sehe es in Ehlershausen weder besser noch schlechter aus als in anderen Ortsteilen. „Im Bereich Ehlershausen wird nicht häufiger Müll entsorgt als anderswo“, ließ die Stadt mitteilen. Eine Statistik darüber gebe es aber nicht. Da die Wohngebiete des Dorfes stellenweise an den Wald grenzten, würden dort immer wieder einmal Gartenabfälle widerrechtlich abgelagert.

Von Stefan Heinze

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