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Wohnungsgenossenschaft Burgdorf baut wieder

Burgdorf Wohnungsgenossenschaft Burgdorf baut wieder

Die Wohnungsgenossenschaft Burgdorf (WGB) baut nach 40-jähriger Pause wieder: Im langen Mühlenfeld entsteht auf 180 Quadratmeter Grundfläche ein Haus mit Geschäftsstelle sowie vier Wohnungen. Mit dem Projekt vollzieht der Vorstand einen Kurswechsel weg von der reinen Verwaltungsgenossenschaft.

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Die Vorstandsmitglieder Ulrich Pigulla, Viktor Ky und Gerhard Ruff vor dem Neubau der Wohnungsbaugenossenschaft Burgdorf an der Straße Im Langen Mühlenfeld.

Quelle: Sandra Köhler

Burgdorf. Rund eine Million Euro investiert die 1928 gegründete WGB in den vom Architekturbüro Höhlich und Schmotz entworfenen und fast ausschließlich von Burgdorfer Firmen ausgeführten dreigeschossigen Neubau mit Keller. Im März soll der Bau bezugsfertig sein. 

Bewusst habe man sich dazu entschlossen, die dringend benötigte neue Geschäftsstelle "auf einem Filetstück" an der Straße Im Langen Mühlenfeld zu bauen, sagt Geschäftsführer Ulrich Pigulla: "Das liegt mitten in unserem Bestand und ist im Erdgeschoss barrierefrei von allen Mietern gut zu erreichen." Die bisherige Geschäftsstelle an der Grenzstraße 24a habe den Ansprüchen an moderne Arbeitsplätze nicht mehr genügt.

Im Ober- und Dachgeschoss des künftig mit creme-weißen Klinkern verkleideten Gebäudes mit Satteldach und großen Fensterflächen entstehen vier Zwei- und Dreizimmerwohnungen mit einer Größe von 65 bis 75 Quadratmetern und Balkon. Für diese gebe es bereits mehrere Interessenten, sagt Pigulla.

Nach den letzten Bauaktivitäten in den Sechzigerjahren hatte sich die WGB ausschließlich auf das Vermieten und Verwalten des eigenen Bestandes - 307 Wohnungen und 138 Garagen, alle sind vermietet- beschränkt. Das könnte nun anders werden.

"Der alte Vorstand hat das so gehandhabt und auch gut gemacht, aber wir haben schon einige Ideen", sagt Pigulla, der gemeinsam mit Viktor Ky und Gerhard Ruff seit Januar 2014 den Vorstand der WGB bildet. Um was für Ideen es sich da handelt, will das Trio noch nicht sagen. Grund und Boden für weitere Bauvorhaben gebe es jedenfalls. Die Erfahrungen, die man bei dem aktuellen Neubau mache, könnten dabei durchaus dienlich sein, sagt Pigulla.

Laut Pigulla will die WGB das Augenmerk weiterhin darauf haben, den Altbestand so zu modernisieren. Jetzige und künftige Mieter sollten sich wohl fühlen. Dazu gehöre neben dem Dämmen und neuer Elektrik auch das Anbauen von Balkons, wo es  machbar sei. Zudem gestalte WGB in ihrem Bestand Bäder neu und verlege  Kabelanschlüsse für den TV- und Internetempfang. Bei alledem bemühe sich die Genossenschaft, die Kaltmieten von 4,90 bis 5,10 Euro pro Quadratmeter bezahlbar zu halten. "Damit liegen wir deutlich unter dem Burgdorfer Mietspiegel", sagt Pigulla.

Von Sandra Köhler

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