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Zahl der Feuerwehreinsätze steigt stetig

Burgdorf Zahl der Feuerwehreinsätze steigt stetig

Die Ortsfeuerwehr Burgdorf hatte im Januar schon alle Hände voll zu tun: Zu 19 Einsätzen wurde sie gerufen. Gleichzeitig beobachtet Ortsbrandmeister Florian Bethmann in der Bevölkerung aber eine höhere Anerkennung der Arbeit der Feuerwehrleute.

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Der Brand am Sorgenser Grundweg war der größte Einsatz im Januar.

Quelle: Feuerwehr

Burgdorf. „Der größte Einsatz war der Brand am Sorgenser Grundweg, der medienwirksamste die Rettung des Pferdes aus dem vereisten Gewässer“, sagt Ortsbrandmeister Florian Bethmann und fügt hinzu: „Damit waren wir von der Nordsee bis zum Bodensee in den Zeitungen vertreten.“ Die mediale Präsenz führe inzwischen zu zwei Entwicklungen: „Zum einen wächst das Verständnis der Burgdorfer für unsere Arbeit, und zwar im gesamten Stadtgebiet.“ Zum anderen identifizierten sich immer mehr Menschen mit der Arbeit der Brandbekämpfer: „Bei uns melden sich jetzt neue Mitglieder an, die sich als Quereinsteiger - etliche davon auch älter als 30 Jahre - für die aktive Feuerwehr ausbilden lassen wollen.“

Derzeit zähle die Ortsfeuerwehr 85 aktive Mitglieder, hinzu komme der ebenso große Musikzug, die Kinder- und die Jugendfeuerwehr sowie die Altersabteilung.

Mit Blick auf den vergangenen Monat sagt Bethmann: „Die Einsätze waren ein einziges Potpourri, von Brand über Türöffnungen bis hin zur Tierrettung war alles dabei.“ Insgesamt 19-mal rückten die Burgdorfer im Januar aus, damit liegt dieser Monat nach Aussage Bethmanns auf dem Niveau des Vorjahres. „Zum dritten Mal in Folge sprechen wir von einem Rekordjahr“, fügt er hinzu. Dabei lasse sich kein Trend bei den Einsatzarten ablesen, aber: „Inzwischen macht das Stichwort Türöffnung wegen einer hilflosen Person etwa 20 Prozent der Arbeit aus.“

Trotz der hohen Belastung sei die Einsatzsicherheit jederzeit gewährleistet, betont der Ortsbrandmeister. „Bei jeder Alarmierung fahren wir hin, um demjenigen zu helfen, der sich in einer hilfebedürftigen Situation befindet.“ Zugleich betont er, dass es böswillige Falschalarmierungen kaum gebe: „Wer unsere Hilfe anfordert, geht davon aus, dass sie benötigt wird.“ Auch wenn diese, wie jüngst bei einem falsch eingeheizten Ofen, nicht immer notwendig sei.

von Antje Bismark

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