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Schüler messen Tempo und sichern Spuren

Burgdorf Schüler messen Tempo und sichern Spuren

Wie sichere ich Fingerabdrücke an einem eingeschlagenen Fenster? Hält sich der Autofahrer ans vorgeschriebene Tempo? Wie sieht eine erkennungsdienstliche Behandlung aus? Und setze ich eine Ramme ein, um eine Tür aufzubrechen? All das haben am Zukunftstag 29 Kinder bei der Polizei Burgdorf erfahren.

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Tempomessen am Straßenrand: Den Jugendlichen gefällt`s.

Quelle: Volkmann

Burgdorf. "Spuren zu sichern, das macht mir am meisten Spaß" sagt der 15-jährige Jonas aus Hannover. Für ihn steht nach den ersten Stationen schon fest, dass er sich vorstellen kann, in diesem Beruf später einmal zu arbeiten. Zu den Stationen gehören neben der Spurensicherung und dem Erkennungsdienst auch eine Tempomessung und eine Streifenfahrt. Diese gefiel der 13-jährigen Paula aus Steinwedel am besten, ebenso wie Bjarne. Der 13-Jährige aus Hänigsen, der über die Vermittlung seiner Mutter zum Polizei-Zukunftstag kam, sagte: "Bei der Streifenfahrt konnte ich die Stadt anders als sonst sehen." Ben und Patrizia hingegen maßen mit dem Laser die Geschwindigkeit der Autos auf der Straße Vor dem Celler Tor - die meisten Fahrer hielten sich ans Tempolimit von 50 Stundenkilometern. Diese Station beeindruckte Safira nicht so sehr wie die Spurensuche: "Am besten war die erkennungsdienstliche Behandlung", sagte die 15-Jährige aus Hannover, die aber dennoch den Zukunftstag bei der Polizei weiterempfehlen würde.

Thomas Faßbender zeigt Jonas (15), wie Fingerabdrücke gesichert werden.

Thomas Faßbender zeigt Jonas (15), wie Fingerabdrücke gesichert werden.

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Für die Polizei steht nach Aussage von Jörg Windfuhr im Vordergrund, die Arbeit der Beamten vorzustellen und um Nachwuchs zu werben. So mussten die Kinder zwischen elf und 15 Jahren einen Zeugen beschreiben, der in ein Gespräch geplatzt war. Sie durften aber auch ausprobieren, ob sie mit der Ramme der Verfügungseinheit der Polizei eine Tür aufstoßen können und wie schwer ein Helm auf dem Kopf ist. "Auch das Tragen der Sicherheitskleidung steht auf dem Programm", sagt Windfuhr, der die Jungen und Mädchen mit sieben weiteren Kollegen durch den Tag begleitete. Wie bei den Nachwuchskräften fällt sein Fazit am späten Nachmittag positiv aus: "Das bieten wir im nächsten Jahr sicherlich wieder an."

Von Katharina Volkmann und Lena Wilke

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