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Zum Abschluss ein Fahrzeug

Burgdorf Zum Abschluss ein Fahrzeug

„Sie haben Benzin im Blut“ - mit diesem Satz fasste Christoph Falkner, Koordinator eines besonderen Projekts an der BBS, jene Eigenschaft zusammen, die alle Absolventen der Fachschule Fahrzeugtechnik eint.

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Daniel Möller stellt das Fahrzeug vor, das die Schüler in einem Jahr entwickelt, gebaut und zur Straßenzulassung gebracht haben.

Quelle: Antje Bismark

Burgdorf. Denn die jungen Männer und ihre Mitschülerin Sonja Meyer entwickelten im zurückliegenden Schuljahr ein dreirädriges Leichtfahrzeug, für das sie auch die Straßenzulassung erhielten.

Die Idee des Projekts: Ein Berufspendler soll mit einem Stadtauto schnell und spritsparend zwischen Wohn- und Arbeitsort fahren können. Um parallel und doch abgestimmt planen, konstruieren und bauen zu können, teilten sich vier Teams die Arbeit auf. So suchten die „Antriebler“ einen geeigneten Motor. Sie mussten sich aber auch um die spezielle Motorkühlung kümmern. Das Team „Elektrik und Bedienung“ entwickelte außer dem Bordnetz auch eine innovative LED-Beleuchtungsanlage. Komponenten aus einem Quad, aber auch eigene Konstruktionen baute das Team „Rahmen und Fahrwerk“ ein, weil das Fahrzeug eben sehr leicht und klein sein sollte. Ganzjährig zu nutzen, so lautete eine Vorgabe für die Karosseriebauer, die das Team dann auch so realisierte, dass das Fahrzeug mit dem Namen Three-Fixx für den Straßenverkehr zugelassen werden konnte.

In einer besonderen Vorführung für Lehrer, aber auch Firmen und Unterstützer wie Roger Flüg von der Dekra, stellten die Fachschüler jetzt das Ergebnis ihrer einjährigen Projektarbeit vor, die sie parallel zum Schulunterricht leisteten. „Mit dem Fahrzeug haben wir die technische Dimension und die betriebliche Realität in die Schule geholt“, sagte Falkner und fügte hinzu, die Teilnehmer seien keine Einzelkämpfer, sondern nun Teamplayer.

Der eine oder andere Gast im Publikum wird diese Worte gern vernommen haben. „Die meisten Absolventen haben schon Arbeitsverträge oder planen ein Studium“, sagte Daniela Rosendahl, an der BBS für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Deshalb habe die BBS auch jene Unternehmen eingeladen, die der Fachschule Fahrzeugtechnik schon länger verbunden seien. Deren Vertreter nutzten die Chance, nicht nur die Schüler, sondern auch das Fahrzeug kennenzulernen.

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