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Schillerslage wird zum Mekka der Reiterei

Burgdorf Schillerslage wird zum Mekka der Reiterei

An diesem Wochenende wird das Pferdedorf Schillerslage seinem Beinamen mehr als gerecht: Fast doppelt so viele Pferde, wie der Ort Einwohner hat, werden zum dreitägigen Reitturnier erwartet.

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Lebensfreude pur bei Perd und Reiterin: In Schillerslage ist das Reitturnier nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern auch eine Familienfest.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Schillerslage. An die 100 ehrenamtlichen Helfer haben die Großveranstaltung mit 1739 Pferden und 908 Reitern vorbereitet und werden an den Wettkampftagen für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Zudem erwartet die Reitgemeinschaft Schillerslage, die das Turnier alle zwei Jahre ausrichtet, Tausende Besucher.

„Jetzt hoffen wir nur noch, dass es einigermaßen trocken bleibt“, sagt Mitorganisatorin Ursula Klussmann. „Vorsorglich haben wir auf den Wegen Holzspäne gestreut, damit man trockenen Fußes alle Anlagen erreichen kann.“ Geritten wird an der Straße Rapsfeld auf drei Außenplätzen, die alle drainiert sind, und in der Reithalle.

Alles liege dicht beieinander. „Man hat keine lange Wege, das macht das Turnier so attraktiv“, sagt Klussmann. Hinzu komme dass es nicht nur ein sportliches Ereignis sei, sondern auch ein Familienfest. Denn bei den Spring- und Dressurprüfungen gehen gleichermaßen Profis, Amateure und Kinder an den Start. Auch Klussmanns fünf- und neunjährige Enkelkinder sowie ihr Schwiegersohn Philipp Winter gehören zu den Teilnehmern.

Veranstaltungen wie das der Schillerslager Reitgemeinschaft und des Reit- und Fahrvereins St. Georg förderten das Image des Pferdelands Burgdorf als Zentrum der Reiterei, sagt Barthold Plaß, Vorsitzender des Pferdelandvereins. „Ich finde es toll, dass die Vereine und Reiterhöfe sich die Arbeit machen, so etwas auf die Beine zu stellen.“

In Schillerslage gelinge das, weil „alle Einwohner sehr kooperativ sind“, sagt Klussmann. Denn zum Turnier, das heute um 7.30 Uhr beginnt, gehört laut Klussmann auch ein „Riesenverkehrsansturm“.

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Von Redakteur Anette Wulf-Dettmer

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