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Zwei Brände in vier Stunden

Burgdorf Zwei Brände in vier Stunden

Der Wochenstart ist für die Feuerwehr Burgdorf arbeitsreich gewesen. In der Nacht zum Montag war wegen des Sturmtiefs „Mike“ für die Einsatzkräfte kaum an Schlaf zu denken. Am Tag wurde sie von zwei Bränden in Atem gehalten.

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Einsatzort im Neubaugebiet: In diesem Haus an der Hainbuchenstraße ist ein Feuer in einem Putzschrank im Wirtschaftsraum ausgebrochen.

Quelle: Feuerwehr Burgdorf

Hülptingsen. Die Ortsfeuerwehr Burgdorf hat am Montag einen Schwelbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Elserstraße gelöscht. Ein Hausbewohner hatte gegen 11 Uhr Brandgeruch bemerkt und die Polizei verständigt. Als die Beamte eintrafen, stellten sie fest, dass der Geruch aus einer Dachgeschosswohnung kam. Sie alarmierten die Feuerwehr.

Bevor die Einsatzkräfte den Brand bekämpfen konnten, mussten sie die Wohnungstür aufbrechen. Die Suche nach dem Brandherd war nicht leicht. Denn die Wohnung war bis unter die Decke mit Kartons, Kisten, Regalen und anderen Dingen voll gestellt. Der Schwelbrand selbst, war dann schnell gelöscht. Allerdings blieben die Helfer noch länger in der Wohnung. Sie wollten sichergehen, dass ein Bewohner nicht hilflos in einem der Räume lag. Doch die Wohnung war leer.

Vier Stunden später, um 15.18 Uhr, kam der nächste Alarm: In einem Einfamilienhaus an der Hainbuchenstraße in Hülptingsen war in einem Wirtschaftsraum ein Feuer ausgebrochen. Der Hausherr hatte die Feuerwehr gerufen, weil er beim Heimkommen bereits von außen bemerkt hatte, dass etwas nicht stimmte. Als die Einsatzkräfte aus Hülptingsen und Burgdorf unter Atemschutz in das Gebäude gingen, stellten sie fest, dass sich der Rauch noch nicht im Haus verteilt hatte. „Wir haben deshalb sofort mobile Rauchverschlüsse am Treppenhaus und an der Tür zum Wirtschaftsraum aufgehängt“, sagt Kenneth Brockmann, Hülptingsens stellvertretender Ortsbrandmeister. Auf diese Weise blieb der Rauch und der Schaden auf den Wirtschaftsraum beschränkt. „Nur der Putzschrank, in dem das Feuer ausgebrochen ist, muss ersetzt werden“, sagt Brockmann. Ansonsten sei das Haus voll bewohnbar.

Zur Brandursache und Schadenshöhe konnte die Polizei in beiden Fällen noch nichts sagen.

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