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Fußgänger schaffen immer wieder Trampelpfad

Heeßel/Burgdorf Fußgänger schaffen immer wieder Trampelpfad

Wer zu Fuß von Heeßel nach Burgdorf gehen möchte, der nutzt ungern den Weg an der vielbefahrenen Hauptverbindungsstrecke. Stattdessen legen sich Fußgänger zwischen dem Rohrkampsweg und dem Ahrbergenweg selbst einen Trampelpfad an - auf dem Besitz eines Landwirts.

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Deutlich sichtbar ist der Trampelpfad zwischen den Feldern, den Fußgänger immer wieder auf dem Grundstück eines Landwirts gehen.

Quelle: Google Maps

Heeßel. Der hat die kurze Verbindungsstrecke jetzt gerade mal wieder umgepflügt und sich damit die Kritik der Passanten zugezogen. "Es ist unumstritten, dass der Landwirt das Recht hat, sein Feld zu bestellen", sagt Ortsvorsteher Heiko Reißer und reagiert damit auf mehrere Kommentare in den sozialen Medien, aber auch von Anwohnern. Denn viele Fußgänger würden Jahr um Jahr den am Randstreifen eines Feldes liegenden Weg nutzen, um schnell von Heeßel nach Burgdorf zu gelangen - und ebenso wieder zurück. "Deshalb ist auch unumstritten, dass jedes Jahr aufs Neue das Saatgut vernichtet wird und der Landwirt Ernteausfälle hinnehmen muss", berichtet Reißer von seinen Erfahrungen und Gesprächen.

Deshalb will der CDU-Politiker das Thema nun in die politische Debatte bringen. "Die Stadt sollte mit dem Grundstückseigentümer verhandeln und ihn vom Verkauf überzeugen", benennt der Heeßeler das Ziel. Dazu sei es notwendig, den Kaufpreis zu ermitteln. Aus seiner Sicht sollte der Weg bis zum nächsten Jahr ausgebaut sein.

Die Verwaltung indes hat nach Aussage von Sprecherin Alexandra Veith in den vergangenen Jahren immer wieder Gespräche geführt. "Seit Ende der 1990er Jahre bestehen seitens der Stadt Bemühungen, dort Grunderwerb zu tätigen, um einen Wegeausbau umsetzen zu können", sagt sie. Gleichwohl gebe es entweder keine Bereitschaft oder die aufgerufenen Preise lägen außerhalb eines möglichen Kostenrahmens. 

Am Freitag, 23. September, bietet Heiko Reißer wieder seine Sprechstunde als Ortsvorsteher an. Sie beginnt um 18.30 Uhr auf dem Hof Moschinski, Dorfstraße 18. Dabei wolle er das Thema mit den Einwohnern noch einmal diskutieren, kündigt er an.

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