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Burgdorf steuert langsam auf den Hotspot zu

Burgdorf Burgdorf steuert langsam auf den Hotspot zu

In der Burgdorfer Innenstadt über einen Hotspot ins Internet gehen? Bis es so weit ist, wird es wohl noch dauern. Bereits im Juni hat der Gymnasiast Niklas Gottschalk diesen Service in der Ratssitzung gefordert. Fraktionen und Stadt beteuerten Zustimmung. Geschehen ist jedoch noch nichts.

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Noch Zukunftsmusik: kostenfreier Internetzugang in Burgdorfs Innenstadt via Hotspot.n

Quelle: Sandra Köhler

Burgdorf.  "Wir haben das Thema auf der Agenda und wollen es mit der neuen Fraktion angehen, die am Montag gebildet wird", sagt Mirco Zschoch, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion. Man wolle einen Antrag für die Ratssitzung Anfang November stellen: "Die Verwaltung soll prüfen, was man machen kann und was es kostet." Das Geld für den öffentlichen W-LAN-Zugang könnte dann im Haushalt 2017 bereitgestellt werden.

Auch Hartmut Braun (Grüne) und Gerald Hinz (SPD) bekunden, dass sie sich mit ihrem neuen Ratsteam für den Hotspot stark machen wollen. Bisher hatten sie nichts forciert. "Wir werden das in die Gespräche mit den anderen Parteien mitnehmen", sagt Braun. "Was man machen kann, ist ein weites Feld", sagt Hinz und verweist darauf, dass das Thema für das Stadtmarketing nicht unwichtig ist. "Wir haben das bislang noch nicht weiter verfolgt", erklärt auch Stadtsprecherin Alexandra Veith: "Wir warten auf ein Signal aus der Politik". Ihrer Einschätzung nach werde das Thema aber definitiv aufgenommen.

Andere Kommunen sind schon weiter. Nach der Gesetzesänderung, dass Kommunen nicht mehr haftbar sind für die Inhalte, die über den Zugang transportiert werden, hat Isernhagen begonnen, das Zentrum Altwarmbüchens mit einem Hotspot auszustatten. Auf dem Marktplatz können Passanten mit ihren Handys ins Internet gehen. Ein weiterer Hotspot in Höhe der Gemeindebücherei ist in Planung.

Lehrte steht Stadtsprecher Fabian Nolting zufolge in den Startlöchern. Gemeinsam mit htp hat die Verwaltung auf Anregung von CDU, FDP und Piraten ein Konzept ausgearbeitet, das die City - Rathausplatz, Bahnhofstraße, Bahnhof, Neues Zentrum, südliche Burgdorfer Straße und Zuckerzentrum - via sechs Hotspots mit frei zugänglichem Internet versorgen könnte. Bei der Beratung zum Haushalt 2017 soll die Entscheidung fallen, wie das Projekt umgesetzt wird. Die Installation würde etwa 10 000 Euro, der Netztbetrieb monatlich 650 Euro kosten.

"Sehnde lässt Ende des Monat durchmessen und prüfen, wie die Netzabdeckung ist. Dann werden wir Kosten kalkulieren und gucken, was machbar ist", sagt Ines Raulf vom  Stadtmarketing. Seit der Einrichtung des Bürgerbüros im Rathaus gibt es dort einen frei zugänglichen PC. Nun wolle man auf Initiative der EDV-Abteilung schauen, ob sich ein Hotspot lohnt. Die Idee sei, damit erst einmal, den Rathausvorplatz bis hin zum Markt abzudecken. Generell gelte es aber, grundsätzlich zu gucken, welche Plätze, Schulen und Gebäude auch in den Ortsteilen interessant wären.

Und auch in Uetze tut sich was: "Die IT-Abteilung der Stadtverwaltung erstellt momentan eine Marktanalyse und prüft, was möglich ist", sagt die Erste Gemeinderätin Ursula Tesch. Natürlich müsse die Politik ihre Zustimmung geben.

Von Sandra Köhler

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