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15.000 Besucher bummeln beim IGK-Stadtfest

Großburgwedel 15.000 Besucher bummeln beim IGK-Stadtfest

Genau zählen ließ sie sich schwerlich – die Masse Mensch, die am Sonntag ab 11 Uhr zwischen Dammstraße und Domfrontplatz Großburgwedels Innenstadt belebte. Auf 15 000 schätzt der Chef der Interessengemeinschaft der Großburgwedeler Kaufleute, Stefan Müller, ihre Zahl.

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Perfekt: Die Innenstadt ist wie erhofft der Besuchermagnet.

Quelle: Martin Lauber

Großburgwedel. Das ist deutlich mehr als in den vergangenen fünf Jahren. Die trotz Scharen von Radlern langen Reihen geparkter Autos an den Zufahrtstraßen machten deutlich, dass das IGK-Stadtfest sich starken Zulaufs aus der Region erfreute – und dass die ausgeschilderten Parkplätze am E-Center und auf dem Schützenplatz ignoriert wurden.

Glocken läuten zum Stadtfest

Fahrt aufgenommen hatte die Party am Vorabend beim Konzert der Band Beyond music auf dem alten Markt. Nach einem kurzen Schauer lockte Frontsängerin Hellena Grzesik die 200 Zuschauer unter ihren Schirmen hervor. „Come on, Großburgwedel“, schrie sie ins Mikro – und viele rückten zum Tanzen vor bis an die Bühnenkante. 800 Tombolakarten gingen weg – zusätzlich zum Sponsoring eine wichtige Finanzquelle für den Auftaktabend.

Gemeinsam mit Bürgermeister Axel Düker bedankte sich Müller am Sonntagmorgen an gleicher Stelle zu Beginn eines ökumenischen Gottesdienstes bei den Kirchen für deren „guten Draht“ nach oben: Punktgenau hatte der Regen einen Ruhetag einlegt.

Die Kirchenkreis-Jugendband wirkte mit  – zwei Stunden später erklang bereits Livemusik von sechs über die Innenstadt verteilten Bühnen. Ob auf Moss’ oder Stünkels Hof, an der Hannoverschen Straße oder im Von-Alten-Karree: Live-Acts stellten sicher, dass an den Außenposten des Stadtfestes kaum weniger los war als auf dem alten Markt, auf der Von-Alten-Straße oder vor der Grundschule, wo die Feuerwehr von Kindern umschwirrt wurde.

Turmhohe Hingucker

Einen Einstand nach Maß erwischte der erste Handwerkerhof. Kinder kletterten von turmhohen Kränen an Strickleitern herab oder sie machten Himmelfahrten im Korb am Hydraulikarm eines weiteren Krans – das waren weithin sichtbare Hingucker, denen kein Kind widerstehen konnte. So kam es auch zu manchem Kennenlerngespräch zwischen Eltern und Tischler-, Dachdecker-, Heizungsbau- und Elektrobetrieben auf dem sonst verwaisten Penny-Parkplatz. Weiter ausbauen würde die IGK dieses Angebot gerne noch.

Das Besucher-Echo war positiv. Paul Christian, just aus Hannover hergezogen, war „begeistert, dass eine so kleine Stadt sowas Großes auf die Beine stellt“. Und Vanessa Miehe kommt jedes Jahr aus Burgdorf mit ihren Kindern, weil für diese soviel angeboten werde.

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Fotostrecke Burgwedel: 15.000 Besucher bummeln beim IGK-Stadtfest

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Von Sascha Priesemann

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