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2016 gilt ganztags in der ganzen Stadt

Wettmar/Kleinburgwedel 2016 gilt ganztags in der ganzen Stadt

Kostenlose Nachmittagsbetreuung für Kinder bis zum siebten Schuljahr - das wird die Stadt Burgwedel vom nächsten Jahr an flächendeckend anbieten können. Als letzte werden 2016 die Grundschulen in Wettmar und Kleinburgwedel in Offene Ganztagsschulen (OGS) umgewandelt.

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Die Grundschule Kleinburgwedel soll künftig auch Nachmittagsunterricht anbieten.

Quelle: Martin Lauber (Archiv)

Wettmar/Kleinburgwedel. Mit einer OGS bis Klasse 7 am Schulzentrum Großburgwedel fing im Jahr 2008 alles an. Unter den Grundschulen war dann die Sibylla-Merian-Schule in Fuhrberg im Sommer 2011 die erste. Mittlerweile bleibt auch in Thönse und Großburgwedel die Mehrheit der Grundschüler montags bis donnerstags bis 15.30 Uhr und nutzt im Rahmen der OGS Mensa Hausaufgabenbetreuung, Arbeitsgruppen sowie diverse Freizeitangebote. Danach sowie an Freitagen übernimmt der Hort bei Bedarf die weitere Betreuung.

Burgwedels Erste Stadträtin Christiane Concilio lässt durchblicken, dass es dem Rat und der Verwaltung beim OGS-Ausbau auch um Chancengerechtigkeit geht. Denn über die (in Niedersachsen kostenlosen) Ganztagsschulen könne die Kommune wesentlich mehr Eltern etwas anbieten als über gebührenpflichtige Horte, erklärt sie. Das positive Votum des Schulausschusses am Dienstagabend ermöglicht es nun auch der Grundschule Wettmar, zur Umsetzung ihres pädagogischen OGS-Konzepts auf die Suche nach Kooperationspartnern für die Nachmittage zu gehen. Nach einer aktuellen Bedarfsermittlung würden 45 der 130 Schüler die OGS besuchen. Doch die Erfahrung an den anderen Standorten lässt Concilio eine höhere Beteiligung erwarten, wenn alles erst einmal konkreter wird.

Die Stadt muss derweil rasch mit den Planungen für die nötigen Umbauten beginnen. Die Hort­räume sollen mit dem Start im Sommer 2016 aus der Kita ins Schulgebäude verlagert werden und stünden für den OGS-Betrieb zur Verfügung. Dass zu diesem Zeitpunkt auch schon eine neue Mensa fertig ist, hält die Stadtverwaltung indes für unrealistisch. Die Schüler sollen zwischenzeitlich so wie bisher im Hort verpflegt werden.

Direkt nach der Sommerpause ist auch für Kleinburgwedel der Beschluss fällig, dort im nächsten Jahr eine Offene Ganztagsschule bereitzuhalten. Nachdem der Schulbezirk so geändert wurde, dass Großburgwedeler Kinder die Grundschule im Nachbardorf besuchen müssen, will die Stadt möglichst schnell gleiche (OGS-)Verhältnisse schaffen.

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