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Burgwedel Mosaik

Weglassen, zur Ruhe kommen und die Magie der kleinen Dinge entdecken - das ist die Botschaft einer Mosaikausstellung in Großburgwedel.

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"Erst bei genauem Hinsehen offenbart sich die ganze Schönheit der Schöpfung", sagt Angelika Algieri aus Großburgwedel, von der dieses Mosaik stammt.

Quelle: Martin Lauber

Großburgwedel. Im Kulturkalender ist sie längst ein Fixpunkt: Die jährliche Wanderausstellung von Domo, einem Zusammenschluss von Mosaik-Künstlern aus ganz Deutschland, folgt bei ihrer fünften Auflage seit 2012 dem Oberthema: "Weniger ist mehr". 39 aus farbigem Stein, Glas oder anderen Materialien zusammengefügte filigrane Puzzles werden ab Sonntag, 20. November, in der Trattoria Pasta e Vino, Im Mitteldorf 21, in Großburgwedel gezeigt.

Viele der Künstler haben sich ästhetisch an ein Wort von Antoine de Saint-Exupéry gehalten - "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen, sondern nichts mehr weglassen kann" - und Verzicht geübt. Viele der Arbeiten  faszinieren denn auch statt durch bunte Farbigkeit durch ihr eindrucksvolles Spektrum an feinen Zwischentönen. Ein Mosaik aus Weißgold, Perlen und Glas findet verständliche Symbole für die Habgier, ein Buddha steht für Ruhe. Eine Künstlerin stellt Zweisamkeit gegen Materielles und Geld und erklärt: "Das einzige, was zählt, ist die Liebe". Gastgeberin Angelika Algieri aus Großburgwedel fordert den Betrachter auf, mit der Lupe die Schönheit der Unterwasser-Schöpfung zu entdecken und wertzuschätzen. Ihr Appell: "Die kleinen Dinge staunend bewundern und vor gedankenloser Abfallentsorgung und gierigem Überfischen schützen."

Die Vernissage beginnt um 11 Uhr. Zu sehen sind die Mosaike dort bis Mitte März. mal

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