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Abbiegespur für Gewerbegebiet wird gebaut

Großburgwedel Abbiegespur für Gewerbegebiet wird gebaut

Da hinter der Rossmann-Zentrale das Gewerbegebiet VII entstehen soll, sind zunächst sieben Bäume entlang der Isernhägener Straße gekappt worden. Noch in diesem Jahr soll dort aus Richtung Isernhagen H.B. eine Linksabbiegespur eingerichtet werden.

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An der Rossmann-Zentrale sind sieben Bäume gefällt worden, weil auf der Isernhägener Straße eine Linksabbiegespur gebaut werden soll für das künftige Gewerbegebiet VII.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Burgwedel. „Die Bäume sind vorzeitig gefällt worden, damit die Arbeiten nicht in die Brut- und Setzzeit der Vögel fallen und dann nicht mehr durchgeführt werden dürfen“, erläutert Burgwedels Bauamtschef Oliver Götze. Seinen Angaben zufolge könnte die Stadt vom Frühsommer bis Spätherbst mit dem Ausbau der L 381 beginnen. Aber endgültig ist noch nichts - bis zum Sommer erwartet der Bauamtschef einen Beschluss des Rates für den Bebauungsplan, der auch gleichzeitig die Erschließung mit abwickelt. Bis dahin könnten auch die Gewerbegrundstücke verkauft sein. Erst im Dezember hatte die Stadt den B-Plan für das Gewerbegebiet öffentlich ausgelegt.

In Absprache mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, die eigentlich für die Landesstraße zuständig ist, liegt der Bau der Linksabbiegespur nun in den Händen der Stadt. „Das ist so vereinbart“, sagt Julia Fundheller, stellvertretende Leiterin des Geschäftsbereichs Hannover der Landesbehörde.

Mit der Erschließung des Gewerbegebiets VII hinter der Rossmann-Zentrale ist auch mit zusätzlichem Verkehr zu rechnen. Deshalb soll die Zufahrt an der Landesstraße verbreitert werden. Nach Götzes Angaben ist zudem an der Einmündung hinter Rossmann, aus Großburgwedel kommend, eine Ampel geplant, die den Verkehr wie an der Kupferstraße in Isernhagen H.B. regelt. Gleichzeitig erfolgt an der Stelle ein verschwenkter Umbau des Radweges.

Für die sieben bereits gefällten Buchen an der Landesstraße 381 muss jetzt Ersatz kommen. „Als Ausgleich pflanzen wir neue und sogar mehr Bäume“, erklärt ­Götze.

von Katerina Jarolim-Vormeier

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