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Aha will wilden Müll entsorgen

Isernhagen F.B./Großburgwedel Aha will wilden Müll entsorgen

Auf der Kreisstraße 113, genau auf der Grenze zwischen Isernhagen F.B. und Großburgwedel, befinden sich zwischen Radweg und Graben größere Mengen Müll - teilweise in aufgerissenen Säcken, leere Konservendosen quillen überall hervor. Doch wer kümmert sich jetzt darum?

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Zwischen Isernhagen F.B. und Großburgwedel türmt sich seit Tagen der Müll.

Quelle: Hartung

Burgwedel. Wer war es? Das lässt sich sicher nicht mehr klären. Dafür aber die Frage, wer es jetzt wegmachen muss. Die Straßenmeisterei Burgwedel, die der Region Hannover zugeordnet ist, ist dafür nicht zuständig. „Die Kollegen sorgen dafür, dass die Straßengräben frei sind und entfernen auch Dosen oder Flaschen“, erklärt Klaus Abelmann, Sprecher der Region. Aber die Beseitigung von wild entsorgtem Müll auf der Fläche gehöre nicht zum Aufgabenbereich der Straßenmeisterei, so Abelmann.

Da sich der Unrat an der K 113 außerhalb von geschlossenen Ortschaften befindet, sind aber auch weder die Gemeinde Isernhagen noch die Stadt Burgwedel für die Entsorgung zuständig - dafür aber der Abfallwirtschaft Region Hannover (Aha). „Alles was in Feld, Wald und Flur liegt, fällt in unseren Bereich“, sagt Aha-Sprecherin Helene Herich. Pro Jahr beseitige Aha rund 1100 Tonnen illegal entsorgten Müll im Hannoverschen Umland. Von der Müllhalde zwischen F.B. und Großburgwedel habe die Aha noch nichts gewusst. „Wir kümmern uns selbstverständlich darum“, verspricht Herich.

Von Stephan Hartung

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