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Stadt erwägt Einbahnregelung am Pöttcherteich

Großburgwedel Stadt erwägt Einbahnregelung am Pöttcherteich

Alt-Anlieger und Häuslebauer am Pöttcherteich in Großburgwedel müssen möglicherweise mit weiteren Wegen rechnen, wenn sie mit dem Auto in die Innenstadt wollen. Verantwortlich dafür ist eine Trinkwassertransportleitung.

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Wird die Straße Am Pöttcherteich zur Einbahnstraße?

Quelle: Jarolim-Vormeier

Großburgwedel. Das hatte die Bauverwaltung bei ihren Plänen fürs Pöttcherteich-Neubaugebiet bisher nicht auf dem Zettel: Wo sie einen neuen Kanal eingeplant hatte, an den Alt- und Neuanlieger der Straße Am Pöttcherteich angeschlossen werden sollten, kreuzt tief im Untergrund (vom Eulenkamp kommend) eine große Trinkwassertransportleitung der Stadtwerke Hannover (Enercity). Auf seine Frage, ob dieses 600-Millimeter-Rohr verlegt werden könne, hätten die Leute von Enercity „kurz aufgelacht“, berichtet Bauamtsleiter Oliver Götze.Er hat jetzt eine Alternative entworfen, die für die Anwohner allerdings Einschränkungen mit sich bringen würde – eine Einbahnstraßenregelung.

Bisher wird der Niederschlag von den Grundstücken östlich der Straße Am Pöttcherteich auf die Wiese entwässert, die in Kürze bebaut werden soll. Eine gezielte Entwässerung müsse also her, sagt Götze. Weil ein konventioneller Kanal wegen der Trinkwasserleitung nicht infrage komme, wolle man mit sogenannten Kastenrinnen arbeiten. Eine solche Entwässerungseinrichtung an der Oberfläche enge – im Kontext mit dem Erhalt der Bäume – das Straßenprofil derart ein, dass Begegnungsverkehr wahrscheinlich nicht mehr möglich sein würde.

Deshalb schwebt Götze eine Einbahnregelung in Richtung Eulendamm vor. In die Innenstadt ginge es für die Alt-Anlieger dann nur noch über den Mühlenbruchdamm, Richtung Dammstraße wäre für Autos tabu. Auch für die innere Verkehrserschließung des Neubaugebietes hätte eine solche Regelung Konsequenzen. Auch dort würden Autos nur in eine Richtung fahren dürfen. In die Nordhälfte ginge es hinein über den Mühlenbruchdamm, raus über die Straße Am Pöttcherteich, und dann weiter wieder in Richtung Mühlenbruchdamm.

Auf Bewohner der Südhälfte, die dichter bebaut werden soll, kämen weniger Umwege zu. In ihr Wohngebiet ginge es von der Straße Am Pöttcherteich aus, die Ausfahrt läge an der in beide Richtungen befahrbaren verlängerten Dammstraße. Verbindlich sei das alles aber noch nicht, erklärt Götze. Einen Vorteil hätte eine Einbahnlösung aus seiner Sicht aber für alle Häuslebauer: Unter Schleichverkehr müssten sie auf keinen Fall leiden.

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