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Baden wird in der Saison 2017 teurer

Burgwedel Baden wird in der Saison 2017 teurer

Wenn in vier Wochen das Freibad in Großburgwedel seine Winterpause beendet, müssen erwachsene Schwimmer tiefer in die Tasche greifen. Denn pünktlich zum Saisonstart am 1. Mai hat der Rat die Gebühren mit einstimmigem Votum angehoben.

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Eine Kunstaktion? Nein, im Freibad hat der Frühjahrsputz begonnen.

Quelle: Martin Lauber

Burgwedel. Für Kinder und Jugendliche allerdings, so der Konsens, soll abweichend vom Verwaltungsvorschlag alles beim alten bleiben. „Senkung des Zuschussbedarfs“, unter dieser Überschrift ist an der Gebührenschraube gedreht worden. Rund 20  000 Euro Mehreinnahmen (140 589 statt 122 818 Euro) erwartet die Kommune, wenn Erwachsene nun 3 statt bisher 2,50 Euro für die Einzel-, 72 statt 60 Euro für die Saison-, 25 statt 20 Euro für die Zehnerkarte und fürs Spätbaden ab 18 Uhr 2,50 statt 2 Euro bezahlen. Für Kinder und Jugendliche bleibt es bei 2 Euro für die Einzel-, 35 Euro für die Saison- und bei 16 Euro für die Zehnerkarte sowie bei 15 Euro für das Sommerferienticket.

Der Verzicht auf die vorgeschlagene 20- bis 25-igen Anhebung ist dem Rat rund 9000 Euro wert. Die Grünen hätten dabei auf keinen Fall mitgespielt, unterstrich Heinz Visel mit Blick auf die Gewerbesteuern. Es könne nicht angehen, „in kleinen Beträgen reinzuholen, wozu man sich bei den Großen nicht traut“. Saisonkarten fast überall teurer Unter dem Strich bleibt das Baden im üblicherweise auf 24 Grad temperierten Freibad auf der Ramhorst vergleichsweise preiswert.

Die Politiker hatten vor ihrem Beschluss eine Übersicht über die Tarifgestaltung der Bäder in der Umgebung gefordert, die Verwaltung hat sie geliefert. Das Spektrum reicht von 2,50 Euro etwa im Lister Bad und im Volksbad Limmer bis 4 Euro im Freibad Bennigsen für die Erwachsenen-Einzelkarte. Das Gros der abgefragten Bäder verlangt dafür 3,50 Euro. Saisonkarten gibt es fast nirgendwo in der näheren Umgebung preisgünstiger als in Großburgwedel.

Auf der Ramhorst beginnt derweil der große Frühjahrsputz. Das Wasser ist abgelassen, am Montag wurde der Boden des Bassins mit der Druckspritze zum ersten Mal gereinigt. Heute rücken die Fliesenleger an. „Viel ist bei dem milden Winter nicht kaputt gegangen“, berichtet Schwimmmeister Frank Roßberg. Bevor Anfang nächster Woche neues Wasser eingelassen werde, müsse noch einmal mit Reinigungsmitteln alles sauber gemacht werden. Auch die Filter- und die Chlor-Dosierungsanlage hätten noch einen Technik-Check nötig.

Die frische Wasserbefüllung hat anschließend rund drei Wochen Zeit, um von 11 bis 13 Grad auf 23 Grad geheizt zu werden. Voßberg muss nur einen Hebel umlegen, dann liefert das städtische Blockheizkraft am Schulzentrum das warme Wasser.

Saisonstart soll am Montag, 1. Mai, um 10 Uhr sein. Die Öffnungszeiten bleiben unverändert. An allen Werktagen außer montags (10 Uhr) ist das Freibad von 6 bis 20 Uhr geöffnet, am Sonnabend und Sonntag zwischen 8 und 20 Uhr.

Saisontickets gibt es ab dem 24. April

Saisonkarten gibt es ab 24. April an der Personalkasse des Freibades – am 24. und 27. April von 10.30 bis 14.30 Uhr, am 25. April von 15 bis 18 Uhr sowie am 28. April von 10 bis 13 Uhr. Wer dann noch keine Zehner- oder Saisonkarte hat, muss an den Ticketautomaten und sollte Münzen parat haben. Zehnerkarten aus der letzten Saison können noch aufgebraucht werden.

Auch vom 2. bis 12. Mai können an der Freibadkasse Saisontickets gekauft werden – montags von 10 bis 15 Uhr, dienstags von 8 bis 12 Uhr, donnerstags von 15 bis 18 Uhr und freitags von 10 bis 13 Uhr. Mittwochs ist die Kasse zu.

Ab 15. Mai gibt’s Saisonkartenverkauf dann nur noch im Rathaus, Zimmer 5.12 – montags und donnerstags von 8 bis 12 Uhr, dienstags von 14 bis 18 Uhr. Mitzubringen sind die alten Saisonkarten, auch wenn ein anderer Tarif gewünscht wird. Auswärtige, die eine Familienkarte erwerben möchten, müssen das Stammbuch oder die Ausweise aller Familienmitglieder vorlegen.

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Von Redakteur Martin Lauber