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Landmarkt startet in Großburgwedel am 25. März

Burgwedel Landmarkt startet in Großburgwedel am 25. März

Am letzten Sonnabend im März öffnet auf dem Domfrontplatz zum ersten Mal der Großburgwedeler Landmarkt.

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So wie in Bissendorf soll es auch auf dem Domfrontplatz in Großburgwedel aussehen - dort startet der Landmarkt am 25. März.

Quelle: Archiv

Großburgwedel. Wer den Einkauf frischer Lebensmittel am liebsten mit einem Bummel verbindet, jobbedingt den Großburgwedeler Wochenmarkt am Donnerstag aber auslassen muss, kann sich jetzt im Kalender diesen Termin ankreuzen: Am Sonnabend, 25. März, öffnet erstmals der Landmarkt auf dem Domfrontplatz – feierlich mit Livemusik und „wahrscheinlich wird auch ein Band durchgeschnitten“, kündigt Carsten Dettmers, Vorsitzender des Wedemärker Landmarktverein an. Der seit 2012 betriebene Landmarkt auf dem Bissendorfer Amtshof am Donnerstagnachmittag ist das Vorbild für Großburgwedel.

Vor wenigen Tagen seien die abschließenden Gespräche mit der Stadtverwaltung geführt worden – Stromversorgung und -verteilung seien geregelt. Auch ein Stellplan für die kleine Budenstadt wurde schon gezeichnet. „Die Stadt unterstützt uns sehr“, sagt Dettmers. Warum, das verrät der Bürgermeister: „Ich glaube, das bringt eine Belebung für die ganze Von-Alten-Straße.“ Er hoffe, so Axel Düker mit Blick auf die angeregte öffentliche Debatte im vergangenen Sommer, „dass all die Hunderte, die den Plan in den sozialen Netzwerken und in Leserbriefen bejubelt haben, jetzt auch kommen und mit ihrem Geld den Landmarkt unterstützen werden“. Anfänglich war das Rathaus der Initiative für einen Landmarkt mit Skepsis begegnet – aus Rücksicht auf mögliche Umsatzeinbußen für die Wochenmarkthändler an den Donnerstagen.

Und was erwartet Landmarkt-Besucher am letzten März-Sonnabend auf dem Domfrontplatz? Er habe sich auf Bitten des Rathauses gezielt auch um Burgwedeler Anbieter bemüht, erklärt Carsten Dettmers. Der Fuhrberger Spargelhof Heuer habe zugesagt, Honig vom Wettmarer Imker Wolff wie auch Produkte vom Wettmarer Ziegenhof Schümer würden auf jeden Fall angeboten. Manche Anfragen bei örtlichen Höfen seien aber ohne Resonanz geblieben.

Bio-Käse fehlt noch im Angebot

Regional ist aber auch der Rest des Sortiments: Die Firma Fisch Schmidt kommt aus Adelheidsdorf, für Wurst- und Fleischwaren, wahrscheinlich inklusive Bratwurstbude, sorgt die Landschlachterei von Carsten Dettmers aus Bennemühlen. Aus diesem Dorf kommt auch die Bäckerei Springhetti. Müsken Weine kommt aus der Wedemark, mit interessierten Händlern für Obst und Gemüse sowie Blumen liefen letzte Gespräche. Gesucht wird Dettmers zufolge noch ein Anbieter von Bio-Käse – der vom Bissendorfer Landmarkt sei sonnabends leider schon in Hannover gebucht. Eine „Creperie on tour“ werde, soweit nicht anderweitig auf Großveranstaltungen unterwegs, ebenfalls in Großburgwedel Station machen.

Ralf Brotzki hat seine Kochschule quasi um die Ecke des Landmarktes. Er will dessen Start auf jeden Fall unterstützen, bei trockenem Wetter am 25. März Tische und Stühle rausstellen und – ganz Markt-affin – Currywurst-Gulasch zubereiten.

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