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Zum Aufwärmen ins beheizte Freibad

Burgwedel Zum Aufwärmen ins beheizte Freibad

Der wärmste Platz in Großburgwedel war am Donnerstag? Im Wasser des Freibades! 25,8 Grad, gemessen morgens um 5 Uhr. Trotzdem sind die Besucherzahlen wegen des wechselhaften Wetters zur Saisonmitte auf Tiefstniveau.

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Ein Bild mit Symbolkraft: Schwimmmeister Jennifer Krause und Sven Glaß "trocknen" die Liegestühle.

Quelle: Martin Lauber

Grossburgwedel. An manchen Tagen kommt Esther Becker mit ihren Kindern Emily (11) und Bero (6) sogar zweimal ins Bad. Es gehörten schon Blitz und Donner dazu, sie daran zu hindern. Dass zurzeit tagsüber nur so wenige kommen? Für die Beckers kein Problem, im Gegenteil: "Für uns ist das ein Privatpool, der pure Luxus", schwärmt die Burgwedelerin.

"Die meisten Kinder brauchen als Vorlauf zwei, drei Tage Sonne", diese Erfahrung teilt Schwimmeisterin Jennifer Krause mit ihrem Kollegen Sven Glaß. Und solche Schönwetterperioden gibt es derzeit nicht. Während frühmorgens und ab 16 Uhr die erwachsenen Schwimmer ihre Bahnen ziehen, herrscht dazwischen im großen Becken bisweilen gähnende Leere. Das spiegeln auch die Zahlen wieder: Diesen Monat kamen bisher nur rund 6000 Besucher ins Freibad, im sonnigen Juli des vergangenen Jahres waren es gut 20 000 gewesen. Umgekehrt im Mai: Der warme Saisonstart lockte 12 310 Gäste auf die Ramhorst, im unterkühlten Mai 2015 waren es nur 6881. Im Juni kamen dieses wie im Vorjahr jeweils mehr als 15 000 Besucher. Für die aktuelle Flaute sei außer dem Wetter auch verantwortlich, dass viele Burgwedeler im Urlaub seien, sagt Astrid Welzer von der Stadtverwaltung.

Mit einem Plus punktet das beheizte Freibad aber gerade bei schlechtem Wetter: mit Wassertemperaturen, die nie unter 25 Grad fallen. Jennifer Krause berichtet von Gästen, die genau deshalb regelmäßig sogar aus Vahrenwald und Misburg nach Großburgwedel kommen. "Ich glaube, dass wir das wärmste Bad weit und breit sind", sagt sie. Das Team der Schwimmmeister nutzt die augenblicklich geringe Besucherfrequenz zu Pflegearbeiten, für die bei vollem Betrieb keine Zeit bleibt. Hecken werden geschnitten und Unkraut in den Pflasterritzen abgeflämmt – bei Hitze geht das schon wegen Brandgefahr nicht.

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