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"Anforderungen für Feuerwehr werden immer größer"

Kleinburgwedel "Anforderungen für Feuerwehr werden immer größer"

Fast alles hat sich am Sonntag beim Neujahrsempfang des Ortsrates in Kleinburgwedel um die Feuerwehr gedreht. Sie feiert im September ihr 125-jähriges Bestehen.

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Für die Anfertigung von Ortsschildern erhält Friedhelm Leisenberg (links) von Ortsbürgermeister Jürgen Schodder ein Präsent.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Kleinburgwedel. „Die Entwicklung der Feuerwehr geht in alle Richtungen - und die Herausforderungen an jeden sind immer schneller, immer größer“, erklärte Ortsbrandmeister Walter Sonnefeld beim Empfang des Ortsrates und unternahm mit rund 80 Dorfbewohnern im Saal des Schützenheims eine Zeitreise. Dabei schlüpften vier Kameraden in verschiedene Schutzanzüge. Schon daran lasse sich die Entwicklung der Feuerwehr erkennen, sagte der Ortsbrandmeister.

Ab 1891 hatte die Feuerwehr laut Sonnefeld allerhöchstens einen Einsatz im Jahr, wenn überhaupt - und heute sind es 37. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Fahrzeuge geändert. Konnten sie früher 200 Liter Wasser mitführen, so sind es heute 2800.

Die Ortsfeuerwehr plant, die Räume im Gerätehaus an die modernen Gegebenheiten anzupassen und in puncto Umkleiden, Sanitäranlagen, Parkplatz und Hallensituation etwas zu unternehmen. Bislang ist Kleinburgwedel eine der wenigen Ortschaften in der Region, die keine Kinderfeuerwehr hat. „Wir werden sehen, ob wir auch ohne Personal ausbauen können“, äußerte der 57-Jährige. Zuvor erläuterte Ortsbürgermeister Jürgen Schodder, dass das Dorf wachse, und sprach sich für eine entsprechende Infrastruktur aus. Zudem dankte er Friedhelm Leisenberg für die angefertigten Ortsschilder.

von Katherina Jarolim-Vormeier

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