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Anlauf aufs Handballtor um Wischlappen herum

Großburgwedel Anlauf aufs Handballtor um Wischlappen herum

Am Freitagnachmittag war es wieder so weit – das erste Mal für dieses Jahr: Während draußen der Regen nicht enden wollte, tröpfelte Wasser von der Decke der Sporthalle des Großburgwedeler Schulzentrums aufs Spielfeld.

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In einer solch dynamischen Angriffssituation mag man sich nasse Flecke auf dem Bodenbelag lieber nicht vorstellen.

Quelle: Michael Plümer (Archiv)

Großburgwedel. Dort absolvierte eine Jugend-Handballmannschaft der Turnerschaft Großburgwedel (TSG) gerade ihr Training. Mit einem Lappen wurde der Belag immer wieder trocken gewischt. Trotzdem gibt Handball-Abteilungsleiter Holger Sbresny zu bedenken: „Die Veletzungsgefahr ist extrem hoch.“

Das Problem ist nicht neu. Zuletzt im Oktober 2016 war Regen durchs Dach gekommen. Schon vor Jahren hatten Handball-Chef Karsten Hoppenstedt und die die TSG auf die Risiken hingewiesen. Diverse kleinere Reparaturen wurden auch schon vorgenommen.

Am Freitag nutzten nach der TSG-Jugend die Drittligahandballer vom „Handball Hannover-Burgwedel (HHB)“ die Halle für ein Testspiel gegen den Nordheimer HC. Sie mussten dem Vernehmen nach um einen Wischlappen herum Anlauf aufs linke Tor nehmen. „Wenn uns so etwas in einem Punktspiel passiert, könnte das Geld und Punkte kosten“, sagte HHB-Vorstandsmitglied Markus Mücke auf Anfrage. Er wisse aber, dass die fällige Reparatur umfassend und teuer sei, Kritik an der Stadt wolle er deshalb nicht üben.

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