Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Zerstörte Halle abgerissen - noch wird ermittelt

Burgwedel Zerstörte Halle abgerissen - noch wird ermittelt

Fünf Monate nach dem durch Brandstiftung verursachten Feuer in der Fuhrberger Zimmerei hat die Staatsanwaltschaft Hannover die Ermittlungen noch nicht eingestellt. Hinweise auf einen Tatverdächtigen gibt es weiterhin nicht.

Voriger Artikel
Arbeitsmarkt: Nordkommunen bleiben Primus
Nächster Artikel
Hochzeitsreise der Königin geht nach Spiekeroog

Wo die große Abbundhallte stand, klafft nach dem Abriss eine Lücke.

Quelle: Martin Lauber

Fuhrberg. Das erklärte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Kathrin Söfker am Donnerstag auf Anfrage. Aber: "Bei einem solch hohen Schaden müssen wir auch den geringsten Verdacht ausräumen." Auf 300 000 Euro taxierte die Polizei den Schaden: 80 Feuerwehrleute hatten in der Nacht zum 25.  Januar nicht verhindern können, dass das Hauptgebäude mit Abbundhalle und die Büros der Zimmerei ein Raub der Flammen wurden.

In dieser Woche sind nun die letzten Reste der Brandruine abgerissen worden. Zuvor hatten Gutachter im Auftrag der Brandversicherung des 27-Mann-Betriebes den Grad der Zerstörung ermittelt. Auf dieser Basis wurde der Schaden reguliert. "Mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein", sagt Mit-Geschäftsführer Christian Zeymer – zumal die Einigung zustande kam trotz noch laufender staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen. Die abgebrannte Stahl- und Holzkonstruktion wollen die "Fuzis" durch eine zweckmäßige Halle aus Stahl ersetzen.

Für den Mehrwert des Neubaus – mehr Licht, Rolltore, Wärmedämmung, Kranbahn und mehr Platz für Sozialräume – "legen wir natürlich etwas drauf", so Zeymer, und: "Im Winter wollen wir für die Arbeiten wieder ein Dach über dem Kopf haben." 2017 folge dann ein Muster-Fachwerkhaus für die Büros und Konferenzräume.

doc6qef4lq6nlfynjmk58x

Fotostrecke Burgwedel: Zerstörte Halle abgerissen - noch wird ermittelt

Zur Bildergalerie
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten