Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Bürger beteiligen sich am Umweltschutz

Großburgwedel Bürger beteiligen sich am Umweltschutz

"Ökobilanz - Umweltbewegte Stadt und Region 1950 bis heute" heißt die Ausstellung, die am Donnerstagabend im Rathaus eröffnet wurde. Sechs regionale Akteure dienen als Beleg, was Engagement vor Ort bedeutet. Bis zum 21. Juni sind die Tafeln während der Öffnungszeiten der Verwaltung zu sehen.

Voriger Artikel
Oberschüler testen ihre Stärken
Nächster Artikel
Gymnasiasten informieren sich über Berufe

Eröffnen gemeinsam die Ausstellung "Ökobilanz - Umweltbewegte Stadt und Region 1950 bis heute" in Burgwedeler Rathaus: Bürgermeister Axel Düker (von links), Ausstellungsleiterin Heike Hanisch und Umweltdezernent der Region Axel Priebs.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Großburgwedel. Feierlich eröffnet haben die Ausstellung Professor Axel Priebs, Umweltdezernent der Region, Bürgermeister Axel Düker und Heike Hanisch, Geschäftsführerin des Umweltzentrums Hannover. "Viele Menschen haben den Umweltschutz zu dem gemacht, was er heute ist", sagte der Umweltdezernent in seiner Rede. Seinen Angaben nach war die Landeshauptstadt Vorreiter der Ausstellung. Doch die Region als Förderer hat ihre 21 Kommunen mit einbezogen. "Nun ist ein buntes Bild an Initiativen zusammen gekommen", sagte Priebs.

Rund 20 Besucher informierten sich bei der Vernissage über die Umweltgeschichte der Nachkriegszeit in der Stadt und Region Hannover. Zudem hat die Ausstellung einen lokalen Bezug, die deutlich macht, welchen Anteil umweltengagierte Menschen an der Entwicklung der heutigen Lebensbedingungen haben: Verewigt sind Andreas Schröder vom Biohof Wöhler, Heiner Bähre vom gleichnamigen Biohof und Heino Visel, Pionier der Windkraftbewegung und Vorreiter bei den erneuerbaren Energien. Engagement im Umweltschutz zeigen auch Landwirt Christian Büchtmann mit seiner Biogasanlage in Thönse und Landwirtin Regina Knips, die sich für den Naturschutz im Hastbruch ebenso einsetzt wie auch Anne Walter und Horst Hagenberg als Vertreter des Burgwedeler Naturschutzbundes. "Die Plakate zeigen ihr Engagement und verdeutlichen, dass jeder die Möglichkeit hat, sich für seine Umwelt einzusetzen", lobte der Bürgermeister das lokale Engagement.

Nach Laatzen, Isernhagen, Wedemark, Neustadt, Lehrte, Sehnde und Uetze ist Burgwedel die achte Regionskommune, in der die Ausstellung gezeigt wird. Noch bis Dienstag, 21. Juni können sich Interessierte die Umweltgeschichte in Etappen, Aktionen und Entwicklung - mit Erfolgen wie auch Rückschlägen – im Obergeschoss des Rathauses anschauen.

Von Katerina jarolim-vormeier

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6slqn371eautd2w7l5i
Zurück aus der Hölle des Flüchtlingslagers

Fotostrecke Burgwedel: Zurück aus der Hölle des Flüchtlingslagers