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Bahnhof bringt bei Auktion 95.000 Euro

Großburgwedel Bahnhof bringt bei Auktion 95.000 Euro

„Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten“: Für 95.000 Euro ist der Bahnhof von Großburgwedel jetzt in Berlin versteigert worden.

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Nach jahrelangen erfolglosen Vermarktungsversuchen hat ein Berliner Auktionshaus den Bahnhof auf Anhieb losgeschlagen.

Quelle: Martin Lauber

Burgwedel. Acht Interessenten boten auf das im Jahr 1913 erbaute Bahngebäude, in dem der Fahrkartenschalter schon vor 38 Jahren endgültig geschlossen worden war. Zum Immobilienpaket gehörten auch ein massiver Schuppen sowie mehr als 2000 Quadratmeter Land entlang der Bahngleise.

Das Auktionshaus Karhausen brachte für einen britischen Finanzinvestor außer dem früheren Großburgwedeler Bahnhof auch den von Bad Fallingbostel unter dem Hammer. Doch während das Objekt in der Heide für das Mindestgebot von 24.000 Euro den Besitzer wechselte - der neue Eigentümer plant dort einen Kiosk -, schaukelte sich der Preis für die sanierungsbedürftige Immobilie in Großburgwedel mit jeweils 250 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche in fast sechsstellige Höhe. Die „Randlage von Hannover“ macht Auktionator Matthias Knake für die höhere Zahlungsbereitschaft verantwortlich. Der Käufer wolle zunächst ungenannt bleiben und sein Konzept für den Bahnhof erst „behutsam“ mit Bahn und Behörden abklopfen, bevor er es publik mache, sagte Knake auf Anfrage.

Bestimmte Nutzungen sind von vornherein ausgeschlossen - zum Beispiel Spielhallen, Sex- oder Erotikshops, Versammlungsstätten für radikale Gruppen. Auch eine Drogenberatungsstelle oder ein Waffengeschäft wären tabu.

Von Martin Lauber

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