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Neues Kleid für Bushaltestellen

Burgwedel Neues Kleid für Bushaltestellen

Die Stadtverwaltung will 2017 je eine Haltestelle in Fuhrberg und Großburgwedel barrierefrei umgestalten und dafür Fördermittel beantragen. Der Politik gefällt der Vorstoß - sie verlangt eine Zugabe.

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Wichtige Lage: Nahe der Dammstraße entsteht das Baugebiet "Nördlich Pöttcherteich“. Die Bushaltestelle soll darum barrierefrei ausgebaut werden.

Quelle: Petra Zottl

Großburgwedel. Hochborde und taktile Bodenelemente sollen die Fuhrberger Haltestelle Zur alten Burg und den Busstopp Dammstraße in Großburgwedel aufwerten und für Geh- und Sehbehinderte besser nutzbar machen. Voraussichtlich 70.000 Euro muss die Verwaltung dafür in die Hand nehmen. Damit das Stadtsäckel nicht zu stark belastet wird, will das Bauamt nun zwei bestehende Fördertöpfe beim Land und bei der Region ausnutzen. Bei positivem Bescheid könnte Burgwedel mit den Zuschüssen bis zu 87,5 Prozent der Baukosten abdecken.

Am Donnerstagabend warb Bauamtsleiter Oliver Götze im Planungs- und Tiefbauausschuss für das Vorhaben und um Zustimmung, die notwendigen Mittel außerplanmäßig in den Haushalt 2017 einzustellen. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass eine schnelle Entscheidung vonnöten sei, wolle man bereits im nächsten Jahr bauen: Die Antragsfrist läuft am 31. Mai ab. In vorauseilendem Gehorsam hat die Verwaltung die erforderlichen Antragsunterlagen vorbereitet und muss diese nur noch aus der Schublade ziehen.

Um den Kommunalpolitikern die Entscheidung leichter zu machen, wies Götze darauf hin, dass ein Neuaufbau der Fuhrberger Haltestelle im Zuge der Kanalsanierung ohnehin erforderlich werde. Zudem entspreche der Busstopp in Fuhrberg nicht mehr den heutigen Ausbaustandards für Landesstraßen. Üblich sei, den Verkehr durch den Verzicht auf Haltebuchten zu zwingen, hinter dem Bus zu bleiben. Die Haltestelle Dammstraße empfehle sich hingegen dadurch für den baldigen Umbau, da sie in Schlagdistanz zu einem wichtigen Supermarkt und andererseits im Einzugsgebiet des neuen Baugebiets "Nördlich Pöttcherteich“ liege.

Die Pläne der Tiefbauabteilung stießen bei den Ausschussmitgliedern durchweg auf Gegenliebe - und zwar so sehr, dass Heinz Heinicke (CDU) einen Nachschlag für die Heisterholz-Siedlung erbat: Die Haltestelle dort sei nicht ideal. "Die Kinder stehen dort im Regen“, sagte er. Die Zweifel der Stadtverwaltung, den Antrag für die dritte Haltestelle angesichts der nahen Frist noch rund zu bekommen, verleiteten die Politiker dazu, zum einstimmigen Ja für Fuhrberg und Großburgwedel einen Ergänzungsbeschluss zu fassen: Die Stadt soll nun prüfen, ob Zuschüsse für die Haltestelle Am Heisterholz noch kurzfristig mitbeantragt werden können.

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