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Auch Ausschuss will das Wasserspiel

Burgwedel Auch Ausschuss will das Wasserspiel

Für ein Wasserspiel auf dem Domfrontplatz hat sich der Ausschuss für Gebäude, Umwelt und Städtebau des Burgwedeler Rats in seiner jüngsten Sitzung ausgesprochen. Zugleich verständigte sich das Gremium auf eine abgespeckte Version bei der Innenstadtbeleuchtung.

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Ein Wasserspiel soll den Domfrontplatz in Großburgwedel bereichern.

Quelle: Kai Knoche (Archiv)

Großburgwedel. Der Ausschuss orientierte sich an der Vorlage des Ortsrates. Dieser favorisierte ein Wasserspiel mit Düsen, die wie vor dem hannoverschen Bahnhof in die Erde eingelassen sind. Als repräsentative Anlage soll das Wasserspiel die Attraktivität des Domfrontplatzes steigern. Zudem soll das Wasserspiel sicher gegen Vandalismus sein.

Heinz Schröder (WEB) hingegen schlug vor, die Fontäne vor die Bibliothek zu setzen. "Ich habe mir auch schon überlegt, wie der Platz heißen könnte: Platz der Ortschaften“, erläuterte Schröder. So richtig anfreunden konnten sich die anderen Fraktionen mit dem Gedanken aber nicht.

Ausschussvorsitzender Heinz-Manuel Heinicke (CDU) machte darauf aufmerksam, dass die Finanzierung, vermutlich im sechsstelligen Bereich, erst im nächsten Haushaltsjahr möglich sei. Bis dahin könne der Ortsrat auf die Suche nach möglichen Spendern gehen, regte der Ausschussvorsitzende an.

Anschließend befassten sich die Politiker mit der Beleuchtung in der Innenstadt. Dabei ging es darum, die bestehenden Laternen auf der Von-Alten-Straße noch für fünf Jahre stehen zu lassen und lediglich die Leuchtköpfe auszutauschen. Alternativ gebe es ganz neue Masten, sagte Harald Rietz vom Bauamt. Bei dieser Variante seien nicht mehr alle 51 auf der Von-Alten-Straße stehenden Laternen, sondern nur noch 25 nötig, gab Bauamtsleiter Oliver Götze zu bedenken.

Dennoch wagten die Politiker nicht den großen Wurf, sondern sprachen sich für die Übergangslösung, den Austausch der Leuchtmittel, aus. "In fünf Jahren muss aber was passieren – und dann müssen wir den Mut haben“, mahnte Schröder. Ortrud Wendt (CDU) will noch warten, bis ein Innenstadtkonzept vorliegt und möglicherweise auch eine neue Pflasterung kommt. Die Christdemokratin schlug vor, alles gemeinsam anzupacken.

Eine endgültige Richtung gab der Ausschuss in Sachen Wasserspiel und Beleuchtung nicht vor. Beides soll jetzt noch in den Fraktionen beraten werden.

Von Katerina jarolim-vormeier

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