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Region will Bahnsteige verlängern

Großburgwedel/Isernhagen H.B. Region will Bahnsteige verlängern

Über zwei Bauprojekte in Großburgwedel und Isernhagen H.B. berät am Donnerstag der Verkehrsausschuss der Region: Die Behörde möchte gern die Bahnsteige in Großburgwedel und Isernhagen H.B. so verlängern lassen und umgestalten, dass Reisende künftig ohne Umstieg in Uelzen nach Hamburg fahren können.

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Der Bahnsteig in Großburgwedel soll ebenso verlängert werden wie das Pendant in Isernhagen H.B.

Quelle: Martin Lauber

Großburgwedel/Isernhagen H.B.. Bislang scheitert eine durchgehende Fahrt daran, dass die Züge in Hamburg wegen der hohen Zahl an Passagieren mit sieben Wagen eingesetzt werden. Damit sind sie wiederum zu lang, um an den Bahnhöfen in Großburgwedel und Isernhagen H.B. anhalten zu können. Deshalb müssen Reisende derzeit in Uelzen umsteigen - was wiederum nach Einschätzung der Region der steigenden Nachfrage nach einer schnellen Zugverbindung zwischen Hannover und Hamburg entgegensteht.

Deshalb sollen die vier Bahnsteige so gestaltet werden, dass auch Züge mit sieben Wagen dort stoppen können. Für eine Vorentwurfsplanung will die Region sich von den Politikern 120.000 Euro genehmigen lassen - darin enthalten sind auch Arbeiten an den S-Bahnstationen Aligse, Otze und Ehlershausen. Das Geld steht bereits im aktuellen Haushalt bereit. Für die weitere Planung fallen nach Einschätzung der Region 238.000 Euro an, für den Bau etwa 3 Millionen Euro. Ein Zuschuss, schreibt die Behörde in der Drucksache für den Verkehrsausschuss am Donnerstag, sei weder vom Land noch von der Bahn oder von anderer Seite zu erwarten.

Nach jetzigem Stand der Dinge müssen die Bahnsteige um jeweils zehn bis 30 Meter verlängert werden. Außerdem rechnet die Region damit, dass die bisherige Beleuchtung nicht mehr ausreicht und dass ein Leitsystem für Blinde geschaffen wird. Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Daran anschließen wird sich mittelfristig der weitere barrierefreie Ausbau des Isernhagener Bahnhofs, der aufgrund fehlender Kapazitäten bei der Bahn nicht zeitgleich zur Bahnsteigverlängerung funktioniert.

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