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Besucherrekord: Hunderte genießen Jazz unter Sternen

Burgwedel Besucherrekord: Hunderte genießen Jazz unter Sternen

Von wegen verflixtes siebtes Jahr: Die Interessengemeinschaft Großburgwedeler Kaufleute (IGK) hat bei ihrem Gratis-Open-Air-Konzert "Jazz unter Sternen" am Donnerstag einen Besucherrekord eingefahren. Viele Hundert Menschen kamen, um Musik zu hören, zu picknicken und zu entspannen.

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Besucherrekord bei Jazz unter Sternen: Viele Hundert Menschen verwandeln den Park am Großburgwedeler Rathaus in eine entspannte Festivalwiese.

Quelle: Zottl

Großburgwedel. "Ist das der Hammer? Ein gutes Drittel mehr", freute sich Karlheinz Schridde, IGK-Chef und Hauptorganisator von "Jazz unter Sternen" am Donnerstagabend. Die kleine Wiese im Rathauspark an der Fuhrberger Straße war schon zu Veranstaltungsbeginn um 19 Uhr sehr gut gefüllt gewesen. Eine Stunde später kamen immer noch Nachzügler, die Picknickdecken ausbreiteten, Klappstühle aufstellten und sich mit mitgebrachten Speisen und Getränken vor der kleinen Bühne niederließen.

Der heiße Sommertag, der gegen 20 Uhr immer noch etwa 30 Grad protzte, schreckte die Besucher nicht ab. Viele von ihnen kamen nicht zum ersten Mal zu der kostenlosen Konzertreihe der Großburgwedeler Kaufleute. So auch die Ehepaare Lukoschek und Ambroselli aus Großburgwedel, die es sich mit einer Flasche Sekt und Feinkost im Gepäck gemütlich gemacht hatten. "Es ist die ganze Atmosphäre. Und man trifft so viele Bekannte", sagte Robert Ambroselli und Lutz Lukoschek ergänzte gutgelaunt: "So schmeckt das Essen noch viel besser als Zuhause." Die daheim vergessenen Sektgläser hatten die zwei Paare einfach durch Pappbecher vom Eiswagen ersetzt.

So entspannt gaben sich viele Besucher - einige hatten aus Spaß aber auch richtig stilvoll eingedeckt. Zu ihnen gehörten Doris Meyer und Karin Werner: Auf ihrem Tischchen, dass die Frauen unweit des Rathausgebäudes aufgebaut hatten, fehlten nicht mal die kleinen Teelichter. "Wir waren beim letzten Mal nur mit einer Picknickdecke da. Dann haben wir gesehen, was sich die Leute alles einfallen lassen und haben uns gesagt, wenn schon, denn schon", sagte Doris Meyer lächelnd. Die Frauen lobten das breite Altersspektrum, das sich bei "Jazz unter Sternen" einfindet. "Und am Ende nehmen alle ihren Müll wieder mit - alles sieht super aus", sagte Meyer.

Auch die Mitglieder der Band "Searching for Hildegard", die erstmalig bei der IGK-Jazzreihe auftraten, waren mehr als nur angetan. "Das Setting ist einzigartig im Umkreis von 100 Kilometern", begeisterte sich Sänger Peter Hildebrand schon vor Konzertbeginn. Der sommerlichen Atmosphäre im Park zollten die Musiker, zwei von ihnen selbst Burgwedeler, schon mit ihrem ersten Stück Tribut: George Gershwins "Summertime". Für ein wenig Spaß sorgten sie zudem, in dem sie - wie vermutlich auf allen Konzerten - ihren Bandnamen auf die Schippe nahmen. Den wahren Hintergrund der Namensgebung enthüllten sie nicht, aber "wir suchen unter den Zuhörern nach jemandem, der wirklich Hildegard heißt. Wer zuerst zur Bühne kommt und sich ausweisen kann, gewinnt eine Flasche Sekt und zwei Gläser", rief Hildebrand auf. Er musste nicht lange warten: Den entspannten Wettlauf zur Bühne gewann die Hannoveranerin Hildegard Bieniek.

"Entspannt", war auch das Fazit von Heidi und Ernst-Otto Thiesing, die erstmalig zu "Jazz unter Sternen" gekommen waren. "Es ist eine sehr nette Atmosphäre", sagten sie.

Im August werden die Kaufleute noch einmal zum entspannten Kostenlosfestival einladen: Am 4. August gibt dann die Combo "Hot for Jazz" ihren Zuhörern Oldtime-Jazz und Swing auf die Ohren.

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