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Blitz setzt Dach in Flammen

Burgwedel Blitz setzt Dach in Flammen

Das Gewitter, das am Freitagmorgen über die Region gezogen ist, hat am Trakehner Weg in Großburgwedel einen Dachstuhlbrand verursacht. Der Schaden liegt laut Polizei bei 10.000 Euro. Die Feuerwehr war im Großeinsatz, verletzt wurde niemand.

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Die Feuerwehr bei ihrem Einsatz in Großburgwedel.

Quelle: Frank Walter

Großburgwedel. "Das war der allerletzte Blitz des Gewitters", sagte Ortsbrandmeister Carsten Rüdiger. Dieser schlug gegen 6.45 Uhr in das Dach eines Wohnhauses am Trakehner Weg ein – direkt oberhalb eines der Kinderzimmer.

"Erst knallte es richtig laut, und das Licht ging aus. Dann rollten auch schon die Dachziegel herunter", sagte die Bewohnerin. Quasi zeitgleich habe ein Passant geklingelt und berichtet, dass ihr Dach brenne, sagte die Frau.

Als die Feuerwehren aus Großburgwedel und Kleinburgwedel kurze Zeit später vor Ort eintrafen, schlugen die Flammen laut Rüdiger bereits zwei bis drei Meter hoch aus dem Dach. Auch die Rauchsäule war schon von weitem zu sehen.

Mit drei Strahlrohren löschten die freiwilligen Retter den Brand innerhalb weniger Minuten. Bei den Nachlöscharbeiten kam auch die Drehleiter aus Langenhagen zum Einsatz. Mit einer Wärmebildkamera suchten die Einsatzkräfte anschließend nach versteckten Glutnestern und kontrollierten auch gleich, ob sich durch die Wucht des Blitzeinschlags Teile des Mauerwerks verschoben hatten. Dies war allerdings nicht der Fall. Insgesamt waren 44 Feuerwehrleute im Einsatz.

Aus Sicht des Ortsbrandmeisters hatten die Bewohner noch Glück im Unglück: Das Feuer sei nichts ins Haus eingedrungen, so dass auch keine Räume verrußen konnten. Ein Blitzeinschlag in ein Gebäude könne schnell böse enden, sagte Rüdiger – wenn das Feuer länger unentdeckt bleibe und durch Wind angefacht werde.

Ausdrücklich lobt der Ortsbrandmeister das umsichtige Verhalten der Bewohnerin: Diese habe sofort ihre Kinder aus dem Haus ins Auto in Sicherheit gebracht und der Feuerwehr den Hausschlüssel übergeben. "Das war genau richtig so."

von Frank Walter

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