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Blitzschlag spaltet alte Linde

Großburgwedel Blitzschlag spaltet alte Linde

Ein Blitzschlag hat am Sonntagvormittag in Großburgwedel eine 100 Jahre alte Linde an der Kleinburgwedeler Straße gespalten. Vis-à-vis im Rathaus musste die Feuerwehr doppelt ran – wegen eines Brandalarms und Hochwassers. Stadtweit fielen für Sekunden die Computer aus.

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Wieder eine Linde weniger an der Friedhofsmauer: Nach dem Blitzschlag muss Marcus Fortmüller zur Säge greifen, die Polizei sperrt die Straße.

Quelle: Martin Lauber

Burgwedel. Plötzlicher Sturzregen – und dann gegen 8.30 Uhr ein lauter Knall, dem ein kurzer Moment mit schwarzen PC-Monitoren auch in der Großburgwedeler Polizeiwache folgten. Die Ortsfeuerwehr rückte zum sonntäglich verwaisten Rathaus aus, weil dessen Brandmeldeanlage Alarm ausgelöst hatte - wahrscheinlich, so vermutet Ortsbrandmeister Carsten Rüdiger, durch eine Überspannung in Folge des Blitzeinschlags in die gerade mal 30 Meter entfernte Linde an der Friedhofsmauer. Rüdiger und seinen Leuten blieb nichts übrig, als Büro für Büro zu kontrollieren. Weitere Einsatzkräfte warfen gleich nebenan die Pumpen an: Denn vom Parkplatz vor dem rechten Gebäudetrakt strömten Regenmassen ins Souterrain des Schwesternwohnheims.

Die Polizei musste derweil den Einmündungsbereich der Kleinburgwedeler Straße zwecks Gefahrenabwehr für zweieinhalb Stunden für den Verkehr sperren: Der getroffene Baumriese  – erst vor Monaten als gesund begutachtet – zeigte gefährliche Neigung zur Straße. Die Firma Fortmüller schnitt die Linde Scheibe für Scheibe zunächst einmal auf halbes Format. Den Fund einer toten Taube konnten sich Feuerwehr und Baumkontrolleure erklären, als sie auf ein leeres Nest samt Ei stießen  – vermutliche Todesursache: Stromschlag.

In Isernhagen N.B. wurde am Reuterdamm – etwa zwischen der Einmündung in die Straße Am Ortfelde und Höhe Milchstraße - eine Pappel der Länge nach gespalten. Die Polizei verständigte die Gemeinde, sah für den Verkehr aber keine akute Gefahr.

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