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Braucht Burgwedel die IGK überhaupt noch?

Großburgwedel Braucht Burgwedel die IGK überhaupt noch?

Die Interessengemeinschaft der Großburgwedeler Kaufleute steht auf der Kippe. Allein auf ehrenamtlicher Basis will ihr Vorsitzender nicht weitermachen, und ein Nachfolger ist nicht in Sicht. Am Stammtisch wird Karlheinz Schridde jetzt die Sinnfrage stellen: „Braucht Burgwedel die IGK noch?“

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Karlheinz Schridde (rechts) will das Amt des IGK-Vorsitzenden nicht mehr nur ehrenamtlich machen.

Quelle: Martin Lauber

Burgwedel. „Wie viel Arbeit im Stadtfest, Weihnachtsmarkt und Jazz im Park steckt, glaubt kein Mensch“, sagt IGK-Vize Carsten Knisch. „Ich könnte das nicht übernehmen.“ Die Rede ist von „Kalle“ Schridde, seit acht Jahren Motor des Vereins. Schon in seinem „Weihnachtsanschreiben“ hatte dieser durchblicken lassen, dass es in der Mitgliederversammlung im März um die Zukunft der IGK und somit auch der Großveranstaltungen in Großburgwedel gehen werde.

Im IGK-Vorstand ist der Kassenwart neu zu besetzen, Beiratsposten werden vakant - vor allem aber: „Unser langjähriger 1. Vorsitzender (...) will sein Amt in der bisherigen Form nicht mehr ausüben.“ Weiter berichtet Schridde via Pressemitteilung in der dritten Person über sich: „Seit über acht Jahren ist er privat und geschäftlich nicht mehr Burgwedeler. (...) beansprucht ihn die Arbeit als 1. Vorsitzender über die Maßen, sodass er seine Firma (...) zu sehr vernachlässigt hat. Das kann und will er sich nicht mehr leisten. Daher will er das Amt (...) nicht mehr ausschließlich ehrenamtlich ausüben.“ Das ist ein Wecksignal nicht nur an den eigenen Verein, sondern auch an die Stadt, einen Weg zu finden, das Stadtmarketing zu honorieren, das die IGK für Burgwedel leistet. Oder sollte der Verein auf die alljährlich 10.000 Euro teure Weihnachtsbeleuchtung verzichten und dieses Geld für einen Geschäftsführerposten verwenden?

Dies ist eine der Fragen, die am Mittwoch, 10. Februar, um 19 Uhr in der Gaststätte Xenos, Dr.-Albert-David-Straße, am IGK-Stammtisch öffentlich erörtert werden sollen. Dort sind Mitstreiter willkommen, die die IGK unterstützen wollen, organisieren und netzwerken können.

Von Martin Lauber

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