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Innenstadt geht Anfang 2017 online

Burgwedel Innenstadt geht Anfang 2017 online

Ab Anfang 2017 sollen die Großburgwedeler in der Innenstadt auf Kosten der Stadt drahtlos ins Internet gehen können. Während in Altwarmbüchen der Marktplatz schon seit September online ist, fehlen beim hiesigen Nachbarn noch die WLAN-Hotspots.

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In Burgwedels Innenstadt soll es bald kostenloses WLan für alle geben.

Quelle: Symbolbild

Großburgwedel. Im September war das geänderte Telemediengesetz in Kraft getreten, das es privaten Betreibern erlaubt, ihr drahtloses Internet (WLAN) anderen zur Verfügung stellen, ohne wegen Rechtsverletzungen Dritter haftbar gemacht zu werden. Das war die rechtliche Voraussetzung für den Zwei-Jahres-Vertrag mit HTP, für den der Verwaltungsausschuss jetzt grünes Licht gegeben hat. Der Mobilfunkanbieter soll gewährleisten, dass im Dreieck zwischen Rathaus, Amtshof und dem westlichen Ende der Von-Alten-Straße schnelles Internet mit einer Bandbreite von 
50 Mbit empfangen werden kann.

Um für eine optimale Abdeckung die besten Funkstandorte zu finden, werde seit Wochen gemessen, berichtet EDV-Experte Steffen Plapper von der Stadtverwaltung. Drei Basisstationen (Wireless Access Points) seien geplant, die wahrscheinlich an der Bücherei, auf dem Amtshofgebäude sowie auf dem Rathaus installiert werden sollen. Weil im Bereich des Rathauses hohe Bäume die Funksignale dämpften, sei alternativ auch noch der Domfrontplatz als Standort im Rennen. Alle Punkte hätten den Vorteil, dass keine teuren Erdarbeiten nötig werden, erklärt Plapper. Er rechnet mit der Inbetriebnahme kurz nach Jahresbeginn 2017.

Rund 3000 Euro Gebühren werden jährlich fällig, wenn Großburgwedels City online geht, deren Attraktivität so gesteigert werden soll. Zugleich werde sozial Schwächeren der Zugang zum Internet und somit gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht, hatte SPD-Ratsherr Bedri Özdemir argumentiert, als er sich als erster im Sommer 2015 für freies WLAN stark gemacht hatte. Bürgermeister Axel Düker spricht von einem Probelauf. Nach dem ersten Jahr werde er im Rat berichten, wie das Angebot angenommen wird. Die Zugriffszahlen ließen sich anonymisiert ermitteln, versichert Plapper.

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