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Auch Christen kommen gern

Großburgwedel Auch Christen kommen gern

Auch das zweite Zuckerfest, das die Initiative Interkulturelles Miteinander im Jugendzentrum ausgerichtet hat, kann als voller Erfolg verbucht werden. Menschen aus verschiedenen Ländern haben gemeinsam das Ende des Fastenmonats Ramadan gefeiert.

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Das große Büfett ist beim Zuckerfest dicht umlagert. Im Angebot sind Speisen aus vielen verschiedenen Ländern.

Quelle: Heine

Burgwedel. Es gibt viele Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien, dem Libanon und Sudan, die gerade in Burgwedel angekommen sind und im ehemaligen Seniorenwohnheim an der Fuhrberger Straße eine Bleibe gefunden haben. „Unser Zuckerfest ist eine schöne Möglichkeit, sie zu begrüßen“, sagte Mitorganisatorin Julieta Beine aus Mexiko.

Raida Mohammed aus Syrien, Ideengeberin für das Fest, misst ihm eine große Bedeutung für die Integration zu. Es sei wichtig, aktiv zu feiern, etwas von sich zu zeigen und sich so näherzukommen, betonte sie.

Im Vergleich zu ihren Anfängen in Deutschland vor 15 Jahren haben sich die Bedingungen für Flüchtlinge in Burgwedel sehr verbessert. Jede neue Gruppe bekomme einen eigenen Coach. Die Teestube in der Seniorenbegegnungsstätte sei eine gute Anlaufstelle.

Mohammed Zafran, der aus politischen Gründen aus Pakistan floh, lebt seit zwei Jahren in der Stadt. Er ist inzwischen Integrationslotse und freut sich ebenfalls über Verbesserungen für Migranten: Es sei gut, dass es jetzt auch vor Ort Deutschkurse gebe und Flüchtlinge nicht mehr nach Hannover zum Unterricht fahren müssen.

Großburgwedels Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller ist überzeugt, dass die dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen die richtige Strategie ist, und lobte das Fest, bei dem sich viele Kulturen und Sprachen bunt mischten. Gemeinsames Essen und Spielen verbinde, sagte er. Nachdem die Gäste auf Kurdisch, Deutsch und Urdu begrüßt worden waren, wurde das Büfett mit leckeren Speisen aus aller Herren Länder eröffnet.

Von Sybille Heine

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