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Weniger Einbrüche, höhere Strafen

Burgwedel/Isernhagen Weniger Einbrüche, höhere Strafen

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Burgwedel und Isernhagen ist in den ersten vier Monaten des Jahres gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um rund ein Viertel zurückgegangen. Das erfuhren der CDU-Bundestagsabgeordnete Hendrik Hoppenstedt und der Landtagsabgeordnete Rainer Fredermann am Dienstag im Polizeikommissariat.

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Die CDU-Abgeordneten Hendrik Hoppenstedt (links) und Rainer Fredermann (rechts) mit Kommissariatsleiter Günter Heller.

Quelle: Frank Walter

Burgwedel/Isernhagen. „Wir versuchen solche Besuche zu nutzen, um etwas schlauer zu werden“, sagte Hoppenstedt als Grund für die Visite. Schließlich sei bei der Abgeordnetentätigkeit in Berlin alles abstrakt, und man müsse auch erfahren, wie sich Gesetzesänderungen vor Ort auswirkten.

So sei sich die Berliner Koalition einig, die Mindeststrafe für Einbrüche in Wohnräumen – „gefühlt ein Riesenthema“ – von einem halben auf ein Jahr erhöhen zu wollen. Dies werde es den Staatsanwaltschaften erschweren, Verfahren vor dem Hintergrund des eigenen knappen Personals einzustellen, so Hoppenstedt. Gegen Wohnungseinbrüche sei nicht nur polizeiliche Präsenz wichtig, sondern auch die technische Sicherung des Eigentums, entgegnete Kommissariatsleiter Günter Heller. Und der steigende Anteil an Einbrüchen in Burgwedel und Isernhagen, bei denen es beim Versuch bleibe, zeige, dass die Täter häufiger scheiterten als früher.

Gerade verabschiedet hat der Bundestag das Gesetz zum besseren Schutz von Polizisten und Rettungskräften. Mit der Reform sind künftig für „tätliche Angriffe auf Vollstreckungsbeamte“ Strafen von drei Monaten bis fünf Jahren vorgesehen. Tatsächlich seien auch Polizisten in Burgwedel und Isernhagen zunehmend mit Widerstandshandlungen wie Beleidigungen und Körperverletzungen bis hin zur Dienstunfähigkeit konfrontiert, berichtete Heller den beiden Abgeordneten. Sowohl Qualität als auch Quantität hätten zugenommen, „die Eigensicherung spielt eine größere Rolle“. Von daher könne man den Vorstoß des Gesetzgebers nur begrüßen.

Im Verkehrsbereich müsse man abwarten, wie sich die vielerorts geplanten Fahrradschutzstreifen auswirkten, so der Kommissariatsleiter – für die Radfahrer vermutlich positiv. Sorgten dann Autofahrer für Konflikte, „würden wir sie ansprechen und verwarnen“.

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