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Özdemir fordert Hotspots fürs Zentrum

Burgwedel Özdemir fordert Hotspots fürs Zentrum

Nicht erst seit der Ankündigung der Bundesregierung in diesem Frühjahr, den Weg für mehr öffentliche WLAN-Netze in deutschen Städten per Gesetz frei machen zu wollen, nimmt die Zahl der sogenannten Hotspots rapide zu. Auch Burgwedel soll mitmachen, fordert der SPD-Ratsherr Özdemir.

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SPD-Ratsherr Bedri Özdemir findet an der Von-Alten-Straße natürlich kein öffentliches WLAN. Das sollte sich ändern, meint er.

Quelle: Martin Lauber

Burgwedel. Landauf, landab bieten zahlreiche Kommunen und mehr noch kommerzielle Anbieter Besitzern von Smartphones kostenlosen Zugang ins Internet.

Die Stadt Burgwedel, so meint der SPD-Ratsherr Bedri Özdemir, sollte sich möglichst bald daran orientieren. „Die Beispiele anderer Städte zeigen, dass die Attraktivität von Städten und vor allem von Einkaufszentren steigt, wenn kostenloses WLAN angeboten wird“, argumentiert er in der Begründung seines Antrages, demzufolge die Verwaltung bitte prüfen möge, „ob die flächendeckende Einführung eines kostenlosen WLAN im Großburgwedeler Stadtkern - vor allem an der Von-Alten-Straße - technisch, wirtschaftlich und rechtlich realisierbar ist“. Über einen solchen Prüfauftrag muss allerdings zunächst der Rat nach der Sommerpause beraten und entscheiden.

Im näheren Umfeld wäre Burgwedel damit unter den Kommunen wohl der Vorreiter. Selbst die Landeshauptstadt bietet nach Aussage der Pressestelle kostenloses WLAN zurzeit nur im Rathaus und nur für Gäste bei Veranstaltungen im Rathaus an, ebenso für Journalisten. Ansonsten gebe es derzeit keine Zugangspunkte im öffentlichen Raum, die von der Stadt Hannover angeboten werden. Einen Hotspot fürs Rathaus plant auch die Burgwedeler Stadtverwaltung.

Özdemir zufolge wäre das allein aber zu kurz gesprungen. Er verspreche sich bei freiem Internet mehr Frequenz für die Innenstadt. Und diesen Aspekt bittet der SPD-Mann auch noch zu bedenken: „Kostenfreies WLAN ermöglicht auch sozial schwachen Mitbürgern den Zugang zum Internet und somit gesellschaftliche Teilhabe.“

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