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Wie sicher sind die Radwege?

Großburgwedel Wie sicher sind die Radwege?

Wo fahren die Kinder mit dem Rad zur Schule? Lässt sich der Weg sicherer gestalten? Oder sind andere Wege besser geeignet? Mit diesen Fragen beschäftigt sich derzeit der Schulausschuss - und befragt dabei zunächst die Schüler.

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Quelle: dpa

Burgwedel. Harald Rietz koordiniert die Schulwegeplanung, mit einer neu geschaffenen, zweiköpfigen "Radverkehrskommission" hat er eine groß angelegte Umfrage gestartet. Er möchte mehr Kinder aufs Rad bekommen, um den Einsatz von Elterntaxis zu verringern. Außerdem nutzten Kinder, die frühzeitig regelmäßig Fahrrad fahren, auch später das Rad umso mehr, erklärt er.

Dafür müssen die Radewege sicher sein. Da der Schulträger und damit die Stadt Burgwedel verpflichtet ist, dass die Kinder unfallfrei die Schule erreichen können, widmet sich nun Rietz, der im Bauamt arbeitet, dieser Aufgabe. Bisher hat er 215 Kinder der Oberschule Burgwedel befragt, wie ihr persönlicher Schulweg aussieht und wo mögliche Unfallrisiken lauern. Die Schüler zeichneten auf einer Karte ihre Route ein und markierten Orte, die aus ihrer Sicht brenzlig sind. Insgesamt kamen so bereits 292 Gefahrenstellen zusammen, die Rietz und sein Kollege im nächsten Schritt zusammenfügen und auswerten. Dabei werden sie klären, ob Zebrastreifen oder Ampelanlagen fehlen und ob eine Parallelstraße vielleicht eine sicherere Alternative bietet. Schon jetzt stechen einige Nennungen besonders heraus. So finden viele die Überquerung der Bahnhofstraße gefährlich, Ähnliches gilt für die Einmündung Gartenstraße/Mühlenstraße sowie die Kreuzung Meineworth/Mühlenfeld/Dammstraße. Im nächsten Schritt wird Rietz die Umfrage auch an anderen Schulen durchführen.

Am Ende soll ein Flyer stehen, der über die sichersten Schulwege in der Stadt informiert. Adressaten sind nicht nur die Schüler, sondern auch die Eltern, die verunsichert sind, auf welcher Route ihr Kind am gefahrlosesten zur Schule kommt.

Von Katharina Derlin

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