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Burgwedeler Rat konstituiert sich

Burgwedel Burgwedeler Rat konstituiert sich

Der neue Rat der Stadt Burgwedel konstituiert sich am Dienstag, 1. November, ab 19 Uhr im Amtshof in Großburgwedel. Die erste Sitzung birgt für das 35-köpfige Gremium, in dem jetzt auch die AfD und ein Mitglieder von Die Partei vertreten sind, noch wenig politische Themen.

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Am Dienstag konstituiert sich der neue Rat der Stadt Burgwedel - das Gremium in alter Besetzung hat dann ausgedient.

Quelle: Carina Bahl (Archiv)

Burgwedel. Vielmehr geht es bei der Premiere darum, den Rat arbeitsfähig zu machen: Die Fachausschüsse müssen gegründet, ein Ratsvorsitzender gewählt und die diversen Vertreter für Drittorganisationen wie die städtische Sportstiftung, den VHS-Zweckverband Hannover-Land, den Wasserverband Nordhannover oder auch den Unterhaltungsverband Wietze bestimmt werden. Zudem gilt es, zwei ehrenamtliche Stellvertreter für Bürgermeister Axel Düker zu wählen.

Bereits zu Beginn werden die Gruppen festgestellt, die sich unter den Parteien gefunden haben. So hat einerseits die SPD erklärt, die beiden Einzelkämpfer Friedhelm Stein (WEB) und Adam Malik (Die Partei) aufzunehmen. Andererseits werden CDU und FDP wie auch schon in der vergangenen Ratsperiode eine Gruppe bilden und somit erneut die absolute Mehrheit im Rat stellen. Das hatte bereits für viel Kritik aus den anderen Fraktionen und von Bürgern gesorgt – hatten die Liberalen doch im Wahlkampf versprochen, eigenständig zu bleiben und eine absolute Mehrheit der CDU verhindern zu wollen.

Als Einzelkämpfer mit Grundmandat und ohne Gruppe wird im Rat somit nur noch Volker Körlin von der AfD mitarbeiten. Dieser hat selbst eine rund 35-jährige FDP-Vergangenheit, hatte noch zu Jahresbeginn dem Regionsvorstand der Liberalen angehört – und stellt seinen Ex-Parteifreunden in Burgwedel jetzt ein schlechtes Zeugnis aus: Die Gruppenbildung mit der CDU sei "der Beweis, dass der Wahrheitsgehalt von FDP-Wahlaussagen mit Vorsicht zu genießen ist. Das war mal wieder typisch. Wegen so was bin aus der Partei ausgetreten". Er hingegen habe gehofft, dass sich ohne absolute Mehrheit für die eine oder andere Seite im Rat Ideen von wem auch immer in einer offenen Diskussion zusammenführen ließen, äußerte sich Körlin.

Bürger sind zur Ratssitzung willkommen. Sie können sich am Ende des öffentlichen Teils Fragen von den Politikern und der Verwaltung beantworten lassen.

Von Carina Bahl und Frank Walter

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