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Fußballclub feilt an neuen Angeboten

Burgwedel Fußballclub feilt an neuen Angeboten

Ein neues Ziel hat sich der 350 Mitglieder starke FC Burgwedel bei seiner Jahresversammlung gesetzt: Vorsitzender Thomas Bannasch und seine Mitstreiter sind intensiv auf Betreuersuche, um möglichst bald eine Mädchen-Fußballmannschaft aufstellen zu können.

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Eigene Mädchen-Fußballmannschaften schweben dem FC Burgwedel vor.

Quelle: Nico Herzog

Burgwedel. „Das Interesse bei den Schülerinnen ist definitiv vorhanden“, weiß Bannasch. Schließlich seien Deutschlands weibliche Fußball-Weltmeisterinnen positive Identifikationsfiguren. „Vom Betreuer oder Trainer erwarten wir sportliche Grundkenntnisse und pädagogisches Geschick“, formuliert der 54-jährige Vorsitzende die Anforderungen, die der FC an das Profil eines Betreuers stellt. Bannasch hofft auf Bewerbungen. Im Gegenzug würde sich der Verein bei der Finanzierung des Trainerscheins, falls erforderlich, engagieren. Auch wenn es noch Zukunftsmusik ist, möchte der FC Burgwedel seinen starken weiblichen Fußballnachwuchs selbst aufbauen.

Gibt die Stadtverwaltung ihre Zustimmung, hat der FC Burgwedel auf seinem Gelände an der Ramhorst auch bald eine Baustelle. Die Petanque-Spieler sind ehrgeizig und wollen zukünftig bei Meisterschaften mitmischen. Dafür werden zusätzlich zu den drei bestehenden noch drei zusätzliche Boule-Bahnen benötigt. „Dass wir dabei tatkräftig selbst mit anpacken, ist für uns natürlich selbstverständlich“, sagt der FC-Chef mit Blick auf die Baukosten - und hofft auf einen kommunalen Zuschuss zu den Kosten.

Schon auf Erfolgskurs sind die Fußball-Mannschaften mit Flüchtlingen. Vor zwei Jahren startete der FC Burgwedel sein sportliches Integrationsprojekt, an dem mal zwei, mal zehn Asylbewerber zwischen 17 und 39 Jahren teilnahmen. „Inzwischen haben zehn einen Spielerpass“, freut sich Bannasch über die Verstärkung.

Von PATRICIA CHADDE

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