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Grüne: Freiräume sollen auch frei bleiben

Burgwedel Grüne: Freiräume sollen auch frei bleiben

Burgwedels Grüne haben ihr Wahlprogramm vorgelegt - traditionell mit einer ökologischen Schwerpunktsetzung.

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Olaf Slaghekke (von links), Michael Stobbe, Heino Visel, Erwin Fette, Carola Stobbe, Bianca Fitzthum, Juliette Beine, Ilka Netzebandt kandidieren als Grüne für den Rat der Stadt Burgwedel.

Quelle: privat

Burgwedel. Das Thema Umwelt- und Naturschutz steht traditionell an oberster Stelle im Wahlprogramm der Grünen – auch in Burgwedel: So fordern die Grünen, dass zusammenhängende Freiräume in den Dörfern erhalten bleiben und vor allem Lücken bebaut werden sollen. Bei der Neuausweisung von Gewerbe- und Wohngebieten solle künftig noch mehr auf die ökologisch wertvolle Gestaltung der Ausgleichsflächen geachtet werden. Die Stadt müsse zudem die Umsetzung des Klimaschutzaktionsprogramms fortsetzen, inklusive einer Ladestation für Elektroautos – und auch die Forderung des ADFC Burgwedel nach einem Radverkehrskonzept für die Stadt findet Unterstützung der Grünen.

Um die Lebensqualität der Burgwedeler zu steigern, stehen die Grünen für eine Grundversorgung mit Lebensmitteln in den Ortschaften ein. In Großburgwedel soll das Innenstadtkonzept vorangetrieben werden, um attraktiv gerade für die kleineren Geschäfte zu bleiben. Den Ausbau des schnellen Internets sehen die Grünen als ebenso wichtig an wie feste Ansprechpartner im Rathaus für die Inklusion sowie für die Koordination von Ehrenamtlichen und Vereinen. Um das Miteinander der Burgwedeler zu stärken, messen die Grünen den Dorfgemeinschaftshäusern einen hohen Stellenwert bei und wünschen die Weiterentwicklung von Kindertagesstätten zu Familienzentren.

Für die Flüchtlinge brauche es zudem ein Konzept für die Integration. Auch das Thema Transparenz findet wie bei vielen Parteien seinen Platz im Wahlprogramm der Grünen: Wie in Langenhagen solle es auch in Burgwedel eine Informationsfreiheitssatzung geben, nach der die Arbeitsgänge und Entscheidungen von Politik und Verwaltung öffentlich gemacht werden.

Zudem wollen sich die Kandidaten für einen interaktiven Bürgerhaushalt einsetzen, bei dem Interessierte online Vorschläge einreichen und diskutieren können, wofür die Stadt ihr Geld ausgeben soll. Für eine Ausgabe wollen sich die Grünen derweil selbst stark machen: Burgwedel soll aktiv in den sozialen Wohnungsbau einsteigen.

Von Carina Bahl

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