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Burgwedels neue IGS startet doch vierzügig

Burgwedel Burgwedels neue IGS startet doch vierzügig

Burgwedels neue IGS startet nach den Sommerferien - dank einiger Nachzügler bei den Anmeldungen - nun doch vierzügig. Die Stadtverwaltung spricht von einer "Punktlandung".

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Die neue IGS hat schon ein eigenes Logo.

Quelle: igs burgwedel

Burgwedel. Statt mit 82 - das war der Stand nach der regulären Anmeldefrist - wird die neue Integrierte Gesamtschule (IGS) Burgwedel mit 90 Fünftklässlern an den Start gehen. Weil fünf von ihnen Inklusionskinder sind und doppelt zählen, musste die Stadtverwaltung bei der Landesschulbehörde keine große Überzeugungsarbeit leisten, um vier statt drei Klassen einrichten zu dürfen. Im Schulzentrum wird die IGS die Ober-, Real- und die Hauptschule in fünf Jahren komplett ersetzt haben.

Erfreulich sei das Plazet vom Land für die Vierzügigkeit besonders für die Kinder, sagt Erste Stadträtin Christiane Concilio. Sie rechnet mit weiteren Zuzügen und IGS-Zugängen während der nächsten Monate und ist froh, dass es der neuen Schule erspart bleibt, dann die eben erst  gebildeten Klassen wieder neu sortieren zu müssen. Die zusätzlichen Lehrerstellen seien schon besetzt, das erleichtere den Prozess der Teamfindung im neuen IGS-Lehrerkollegium. "Wir waren auf vier Räume vorbereitet, das ist also eine Punktlandung", konstatiert Bürgermeister Axel Düker.

Alle Burgwedeler Eltern, ob sie ein Studium oder eine Berufsbildung für ihr Kind anstreben, hätten die passende Schule für ihr Kind gefunden, meint Düker: "Das war ja der Wille des Rates." Am Gymnasium startet der fünfte Jahrgang nach den Ferien mit 151 Kindern sogar fünfzügig. Eine enge Kooperation zwischen beiden Schulen - der gemeinsame Campus ist gerade geliftet worden - sei geplant. Von den Absolventen der Gesamtschule vor Ort werde auch die Oberstufe des Gymnasiums profitieren.

Nicht nur im weiterführenden Bereich habe die Stadt Burgwedel nunmehr eine zukunftsfähige Schullandschaft. Der laut Schulentwicklungsplan erwartbare Schülerrückgang schwäche sich in der Realität dank zahlreicher Neubürger mit Kindern spürbar ab, erklärt Concilio. Der demographische Abwärtstrend werde sich in den nächsten zehn Jahren entspannen. Das spiegele sich in der Auslastung der Kindertagesstätten wider, aber auch an den Grundschulen  Fuhrberg und Kleinburgwedel, die nach Jahren nun wieder zwei erste Klassen haben werden.

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